Naturheilpraxis-Reset4Life
In meiner Sprechstunde nehme ich mir die Zeit, Sie und Ihr Problem ganzheitlich zu betrachten, um f?
08/04/2026
Werbung: hier findet ihr das aktuellen Aus- und Weiterbildungsprogramm für 2026. Fragen beantworte ich sehr gerne als pn, email oder in einem persönlichen Telefonat.
Viel Spaß beim stöbern und Buchen
Weiterbildung für Coaches, Pädagogen, Personaler Weiterbildung für Heilpraktiker, Pädagogen, Coaches, Personaler zum Schlaftrainer, Entspannungspädagogen, Burnout-Präventions-Berater, Resilienztrainer
20/03/2026
In dringenden Fällen immer für Euch erreichbar!
11/03/2026
Menschen irren besonders dann, wenn sie zu schnell glauben verstanden zu haben: Ein ärztlicher Kollege, auf social media gemeinhin bekannt für Verschwörungsideen über Schulmedizin und Pharmaindustrie, verbreitete kürzlich die krude These, Arztkontakte machten Menschen statistisch bewiesen krank! Seine Begründung: In skandinavischen Ländern, in denen Menschen seltener Ärzte aufsuchten, seien die Menschen nachweislich viel gesünder und lebten länger.
Einen solchen Fehlschluss nennen wir in der Wissenschaft „Post hoc ergo propter hoc“ (lat.: „danach, also deswegen“). Er beschreibt die irrige Annahme, dass ein Ereignis A die Ursache eines Ereignis B ist, weil A zeitlich vor B auftrat. Annahmen dergestalt sind nicht ungefährlich, weil sie politische Fehlentscheidungen, Aberglauben oder Verschwörungstheorien begünstigen können.
Unsere Geschichte ist voller trauriger Beispiele: Wenn Frauen im 16. Jh. der Hexerei verdächtigt wurden, reichte ein Gewitter am nächsten Tag, um es als unwiderlegbaren Beweis für ihren Frevel zu interpretieren und sie hinzurichten.
Viel schlauer sind wir heute nicht: Die Covid-Pandemie 2020 brach kurz nach der Einführung der 5G-Technologie aus (2018/19). Folglich wurden von vielen damals die Sendemasten mitverantwortlich gemacht für die Ausbreitung des Virus. Und auch in der Welt nach Corona hält sich der Denkfehler wacker: Einige meiner Patienten schlucken während der aktuellen Erkältungswelle irritierend hohe Mengen an Vitamin C, Zink und Magnesium. Kommt es 3 Tage später zu einer Besserung der Symptome, führen sie diese auf ihre Supplementierung zurück. In allen genannten Beispielen ist es der fälschliche Glaube an einen (zeitlichen) Zusammenhang, wo gar keiner besteht. Wetterumschwung, Virusverbreitung und Schnupfenheilung hätten sich auch so ereignet.
Natürlich kann Kausalität dort bestehen, wo Dinge zeitlich aufeinander folgen. Aber sie lässt sich durch die zeitliche Abfolge allein nicht belegen! Es doch zu tun, ist wissenschaftlich grob fahrlässig. Wo im Netz heute teils so viel medizinischer Unsinn verbreitet wird, möchte ich uns alle zur Vorsicht mahnen, ohne herablassend zu wirken: Bitte erst nachdenken, dann posten!
Grobe Vereinfachungen mögen sich griffig anfühlen, sind aber oft falsch, weil sie unterkomplex bleiben. Und einmal in der Welt, lassen sie sich nur noch schwer ausräumen. Man kommt nicht umhin, an den Satz eines großen Satirikers zu denken: „Für jedes komplexe Problem gibt es eine Lösung, die einfach, naheliegend und falsch ist.“
Vielleicht ist die Richtung des Zusammenhangs zwischen Arztbesuchen und Gesundheit in den nördlichen Ländern Europas, falls es überhaupt einen gibt, ja genau andersherum, lieber Herr Kollege: Möglicherweise sind die Skandinavier nicht gesünder, weil sie seltener Kontakt zu Ärzten haben, sondern sie benötigen schlichtweg weniger Arztbesuche, weil sie gesünder leben…
Heute vor einem Jahr … ✨Start in den neuen Praxisräumen – und was für ein Jahr das war!Danke für Vertrauen, Unterstützung und viele wertvolle Begegnungen.
Ich freue mich auf das kommende Jahr mit neuen Therapieangeboten, Vorträgen und Kooperationen –
für mehr Gesundheit und Wohlbefinden.Bewusst. Gestaltend.
Im Hier & Jetzt.
03/12/2025
Gut zu wissen da Betroffene sich oft hilflos und alleine fühlen!
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Der Beschwerderat Psychiatrie der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft (PSAG) ist eine unabhängige Anlaufstelle für psychisch kranke Menschen und Menschen mit einer Suchterkrankung im Kreis Mettmann. Das Gremium besteht aus Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen von psychisch Kranken und professionellen Helfern.
ℹ️ Der Beschwerderat ist für Menschen gedacht, die als Betroffene Kontakt zur Psychiatrie und Suchthilfe haben und Unterstützung benötigen, wenn sie zum Beispiel mit den Bedingungen oder dem Ablauf ihrer Unterbringung, Behandlung, Therapie und Begleitung nicht einverstanden sind und ihre Probleme nicht allein oder mit Hilfe eines Mitarbeiters oder Mitarbeiterin der beteiligten Station, Wohngruppe oder des Dienstes lösen können. Auch Personen, die sich in die Behandlung ihres erkrankten Angehörigen oder Klienten/Klientin nicht ausreichend einbezogen fühlen, können sich an den Beschwerderat wenden.
Der Beschwerderat ist keine juristische Instanz und kann keine Gesetze ändern. Ziel des Beschwerderates ist viel mehr, auf dem Wege der Vermittlung die Gesprächsstrukturen im Hinblick auf mehr Verständnis und Achtung zu verbessern und somit für alle Beteiligten zu zufriedenstellenden Lösungen zu gelangen. Berührungsängste werden abgebaut und das offene Gespräch gefördert. Die Qualität psychiatrischer Arbeit bestimmt sich vor allem durch die Bereitschaft aller Beteiligten, miteinander ins Gespräch zu kommen und voneinander zu lernen.
Beschwerden werden ☎️ telefonisch oder schriftlich ✉️ entgegengenommen.
➡️ Kontakt: Kreis Mettmann, Beschwerderat Psychiatrie/Sucht, Postfach, 40806 Mettmann, Tel. 02104/992315 (Anrufbeantworter).
22/10/2025
So viele können nicht NEIN sagen aber ist das überhaupt notwendig??? Suchen wir doch gemeinsam die Antwort ….
Muss ich Nein-Sagen lernen?
VHS-Veranstaltung am 17. November
Wie oft hören wir das: Ich kann einfach nicht Nein sagen! Andere wiederum scheinen kein Problem damit zu haben - sind diese Menschen glücklicher als die, die es nicht können? „Muss ich "Nein-Sagen" lernen?“ lautet der Titel einer VHS-Veranstaltung am Montag, 17. November, von 18.30 bis 20 Uhr (Kurs-Nr. X5001). Der Vortrag gibt neue Perspektiven auf Ja und Nein.
Interessierte melden sich bitte an. Weitere Informationen sind über die Homepage www.vhs-ratingen.de möglich. Telefonische Auskünfte erteilt die VHS unter 02102 550-4307 und -4308, E-Mail: [email protected].
19/08/2025
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„Morgen ist schon wieder Weltuntergang, und ich habe gar nichts Passendes zum Anziehen!“ lautet ein aktuelles Meme auf social media. Ich lachte zunächst laut, als ich es entdeckte. Aber einen Moment später kam ich ins Nachdenken. In dem Satz liegt eine zynische Erschöpfung. Führt das Dauergerede über bevorstehende Krisen zu emotionaler Abstumpfung?
Tatsächlich kann ständiges Drama ermüden. Schon im Jahr 1903 beschrieb der Soziologe Georg Simmel Erschöpfungszustände in Form einer „Taubheit“ gegenüber wiederkehrenden Belastungen. Dahinter steht ein neurophysiologisches Schutzprinzip: Nerven, die fortwährend gereizt werden, habituieren. Sie gewöhnen sich an den Stimulus, und ihre Antwortbereitschaft nimmt ab. Das gilt auch für Gedanken und Gefühle. Wir stumpfen ab und werden des Themas überdrüssig. Deswegen ist die Hilfsbereitschaft für Opfer von Naturkatastrophen meist leider nur zu Beginn hoch. Schon nach kurzer Zeit lässt das Engagement nach.
Die aktuelle „news fatigue“ in der Bevölkerung ist ebenfalls Ausdruck jener Habituation. Dass Medien ihre Alarmglocken immer lauter bimmeln lassen, um noch einen Rest an Aufmerksamkeit ihrer erschöpften Rezipienten zu erheischen, ändert daran nichts. Im Gegenteil: Die Eskalation hebt die Habituation nur auf eine höhere Stufe: Wenn sich unsere Empörung bereits durch „Benjamin Blümchen-Kindergärten“ abnutzt, habituiert sie nämlich irgendwann bei schweren Menschenrechtsverletzungen. Ob res levis oder res gravis, Empörung beansprucht die gleichen neuronalen Netzwerke. Weil wir mit oberflächlichen Dramen völlig übersättigt sind, fällt es irgendwann noch schwer sensibel zu bleiben für das wirklich Relevante. Es fehlt schlichtweg Lust und Kraft, die Dinge zum Besseren zu wenden. Für eine Gesellschaft, die etwas verändern möchte (und muss), ist die Überreizung, die zur Gewöhnung wird, keine günstige Entwicklung.
Es wird immer behauptet, angesichts permanenter Negativnachrichten müsse man sich vor vorübergehenden Gefühle der Angst oder Traurigkeit beschützen. Das ist zu kurz gedacht. Die meisten Menschen können nämlich auch mit negativen Gefühlen einigermaßen positiv umgehen. Stattdessen ist es der emotionale Abnutzungseffekt, vor dem wir uns hüten sollten. Wenn wir sprachlich alles zum unaufhaltbaren Niedergang, zur herben Enttäuschung, zur infamen Lüge oder zum maximalen Versagen der Politik hochstilisieren, erschöpfen wir. Unser „Antwortpotenzial“ nimmt ab. Das kostet uns eine besonders wertvolle Ressource, die mir für die Zukunft unverzichtbar erscheint – Motivation, um unsere Welt zu gestalten.
Mein habituiertes Gehirn und ich freuen sich jetzt auf etwas Abstand im anstehenden Familienurlaub. Auch Ihnen wünsche ich erholsame Sommerferien! Was ich dabei anziehen werde, weiß ich noch nicht. Vermutlich irgendetwas zwischen Wanderstiefeln und Badehose, vielleicht auch mal beides zusammen. Womit ich einem Weltuntergang, aus modischer Sicht, schon recht nahe käme. 🤦♂️🙂
30/07/2025
Das mach ich wenn ich in Rente bin, ein geflügelte Satz! Nicht warten sondern vorbereiten und mit guten Sozialkontakten, Interessen und Aufgaben in den neuen Lebensabschnitt starten! Rente Planen hilft, es gut zu gestalten und tatsächlich genießen zu können.
https://www.facebook.com/share/p/1H4uH9L9ZB/?mibextid=wwXIfr
Vor wenigen Wochen ging das Geständnis des früheren Trigema-Chefs Wolfgang Grupp durch die Medien, einen Suizidversuch begangen zu haben. Für eine kurze Zeit waberte etwas Betroffenheit und das Gefühl von Überraschung durch die Öffentlichkeit: "Das hätte ich ja jetzt wirklich nicht gedacht..."
🧠 Auf den ersten Blick verbirgt sich hinter dem traurigen Ereignis die oft erzählte Geschichte der Tabuisierung von Depressionen: Betroffene sprechen zu wenig über Ihre Beschwerden. Stimmt.
🧠🧠 Aber der zweite Blick geht deutlich tiefer. Das eigentliche Problem ist nämlich, dass sich für ältere Menschen in unserer Gesellschaft Türen schließen und keine neuen mehr öffnen. Sie beklagen in meiner Sprechstunde, sich nicht mehr gesehen zu fühlen. Nach der Beendigung des Arbeitsverhältnis fragt und beteiligt sie niemand mehr. Schreibtisch und Kalender leeren sich – und das innere Gefühl auch (empty desk Syndrom). Mit der empfundenen Nutzlosigkeit entwickelt sich eine der schwersten psychischen Krisen überhaupt: der persönliche Sinnverlust.
Die Freud- und „Interessen“losigkeit darf man hierbei als Konsequenz eines solchen Prozesses verstehen: Das Wort kommt vom lateinischen „inter“ und „esse“, übersetzt so viel wie „dazwischen sein“. Gemeint ist am Geschehen „teilzunehmen“. Genau das geht bei vielen Betroffenen verloren. Ihre Beschwerden sind sozial konstruiert.
Beim Wechsel vom Arbeitsleben in den Ruhestand sind depressive Reaktionen bis zu einem gewissen Grad normal. Wir sprechen in der Psychiatrie von einer biographischen Übergangsstörung, wenn sie etwas heftiger ausfallen. Hierbei handelt es sich um keine Krankheit im engeren Sinne, aber um eine symptomhafte Irritation, in der Regel selbst limitierend, sobald neue Aufgaben und Betätigungen gefunden werden. Wenn dieser Übergang jedoch nicht gelingt, weil man sein ganzes Leben vor lauter Arbeit keine sozialen Kontakte und „Interessen“ gepflegt hat, kann sich bei entsprechender Neigung daraus eine (schwere) Depression entwickeln, ggf. auch mit Selbsttötungsgedanken oder -absichten, übrigens insbesondere bei Männern.
Das elementarste psychische Grundbedürfnis des Menschen ist das Mattering, also die Überzeugung, dass man eine Rolle spielt, und dass man gebraucht wird: „Ich bin nicht egal!“. Älteren Menschen verdienen einen Platz in unserer Gesellschaft, an dem sie sich „wert“ fühlen dürfen. Sie blühen auf, wenn sie ein sinnvolle Aufgabe haben, viele soziale Kontakte genießen und eine gute Tagesstruktur pflegen. Wer auf diese Weise „im Spiel“ bleibt, entwickelt auch wieder Interesse am Leben.
Wenn wir das gesellschaftlich besser beherzigen würden, könnten wir nicht nur viel psychische Gesundheit erhalten und persönliches Unglück bei älteren Menschen vermeiden. Wir bräuchten auch nicht mehr so empört reagieren, wenn manche von ihnen unter dem Gefühl einer subjektiven Leere zusammenbrechen.
16/03/2025
Hallo Ihr Lieben, Starten möchte ich heute mit Martina Werners, Imkerin und Heilkräuter Pädagogin. Martina hat uns eingeführt in das Thema der Heilkunde rund um die Bienen und ihrer Produkte. Das war kein Vortrag sondern ausprobieren und spüren, ein schmecken mit super interessanten Information über Honig, Pollen, Propolis, Stock Luft, Gelee Royal und vieles mehr. Auch ein Immun Booster konnte gekostet werden, mich hat er überzeugt und er ist seitdem Bestandteil meiner Morgen Routine.
Das war ein kurzer Einblick den wir demnächst vertiefen werden. Ihr wollt beim nächsten mal dabei sein? Meldet Euch bei mir!
Hallo Ihr Lieben,
ich bekomme immer noch so viel positives Feedback vom Tag der offenen Tür, vielen lieben Dank dafür.
Aufgrund Eures Feedbacks möchte ich zukünftig weitere Themen Tage organisieren. Gestaltet mit und schickt mir Eure Themen Wünsche. Die Referenten vom Tag der offenen Tür werde ich Euch in den nächsten Wochen hier vorstellen. Also freut Euch auf:
Martina Werners, Imkerin und Heilkräuter-Pädagogin
Anke von Garrel, Image Coach und Farb-Beraterin
Karla Niesl-Stellbrink, Reiki Meisterin
03/02/2025
Da kommt sie, die natürliche gute Laune Unterstützung
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