Doris Götz - Augenblicköffnerin
Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Doris Götz - Augenblicköffnerin, Hangweg 14, Graz.
Kinesiologin & Lebens- und Sozialberaterin, Schwerpunkt Spezifische Ängste, Trauer, Entscheidungen, Yoga-Instructor, Ganzheitliche Begleitung auf physischer, mentaler und emotionaler Ebene.
12/10/2026
Gute Freundschaften erkennt man nicht daran, dass es nie Konflikte gibt. Sondern daran, wie wir mit ihnen umgehen.
Wir sprechen viel darüber, wie wichtig Kommunikation in romantischen Beziehungen ist. Doch auch in Freundschaften können Erwartungen unausgesprochen bleiben, Grenzen überschritten werden oder Gefühle verletzt werden.
Manchmal erwarten wir, dass unsere Freund:innen von selbst merken, wenn uns etwas fehlt. Oder wir schweigen, weil wir nicht kleinlich wirken, keine schlechte Stimmung verursachen oder die Verbindung aufs Spiel setzen möchten.
Doch Nähe entsteht nicht dadurch, dass wir alles hinnehmen.
Sie entsteht, wenn wir offen miteinander sprechen können, ohne Angst haben zu müssen, dass jedes ehrliche Wort die Beziehung gefährdet. Wenn beide Seiten bereit sind, zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen und auch unterschiedliche Bedürfnisse stehen zu lassen.
Und manchmal bedeutet gute Kommunikation auch, anzuerkennen, dass sich eine Freundschaft verändert.
Wann hast du zuletzt etwas angesprochen, das dir in einer Freundschaft schon länger auf dem Herzen lag?
Unsere Herkunft begleitet uns auch dann,
wenn wir längst unser eigenes Leben führen.
Wir übernehmen oft ganz selbstverständlich,
wie wir mit Nähe, Konflikten, Gefühlen
oder unseren eigenen Bedürfnissen umgehen.
Manche dieser Dinge geben uns Halt und gehören zu dem,
was wir gerne weitergeben möchten.
Andere fühlen sich irgendwann nicht mehr stimmig an.
Vielleicht bemerkst du, dass du in bestimmten Situationen
immer wieder auf dieselbe Weise reagierst.
Dass du dich zurücknimmst, besonders viel Verantwortung übernimmst
oder Dinge tust, weil du es eben so gelernt hast.
Das Bewusstwerden darüber kann der erste Schritt sein, etwas zu verändern.
Denn deine Vergangenheit darf erklären, warum du bestimmte Muster entwickelt hast,
aber sie muss nicht bestimmen, wie du deine Zukunft gestaltest.
Und manchmal braucht es dafür jemanden, der gemeinsam mit dir hinschaut,
Zusammenhänge sichtbar macht und dich dabei unterstützt, neue Wege auszuprobieren.
Was möchtest du aus deiner Familie gerne weitertragen
und welches Muster möchtest du vielleicht bewusst verändern?
Unsere Familie gibt uns vieles mit.
Manches davon sind wunderschöne Dinge, die wir gerne behalten: Werte, Vertrauen, Zusammenhalt, Geborgenheit.
Aber manchmal übernehmen wir auch Muster, die uns heute nicht mehr guttun.
Vielleicht fällt es dir schwer, Grenzen zu setzen.
Vielleicht vermeidest du Konflikte.
Vielleicht fühlst du dich schnell verantwortlich für die Gefühle anderer.
Oder vielleicht merkst du, dass bestimmte Situationen immer wieder dieselben Reaktionen in dir auslösen.
Das bedeutet nicht, dass mit dir etwas falsch ist,
sondern dass es etwas gibt, das du dir genauer anschauen kannst.
Was möchte ich behalten? Was möchte ich verändern? Und was darf vielleicht bei mir enden?
Wenn du dich in solchen Mustern wiedererkennst und gerne genauer hinschauen möchtest, kannst du dir dabei auch Unterstützung holen. Gemeinsam können wir herausfinden, woher bestimmte Muster kommen, was dahinterliegt und welche neuen Möglichkeiten für dich entstehen können.
Was möchtest du aus deiner Familie weitertragen – und was möchtest du bewusst anders machen?
01/10/2026
Jeder Mensch trägt einen Rucksack mit sich.
Gefüllt mit Erfahrungen, Beziehungen, Erinnerungen und all den Dingen, die uns im Laufe unseres Lebens geprägt haben.
Darin können wunderschöne Dinge liegen:
Liebe, Vertrauen, Sicherheit, gemeinsame Erinnerungen und Menschen, die uns gezeigt haben, dass wir willkommen sind.
Aber auch schwierige Erfahrungen können ihren Platz darin finden.
Verlust, Konflikte, Ablehnung, Angst oder Verletzungen, die vielleicht schon lange zurückliegen.
Und manchmal tragen wir Dinge mit uns, die gar nicht ursprünglich von uns stammen. Muster, Überzeugungen oder Umgangsweisen, die wir in unserer Familie gelernt und übernommen haben.
Aber das Schöne ist:
Wir dürfen irgendwann selbst entscheiden, was wir weitertragen möchten.
Nicht alles, was Teil unserer Geschichte ist, muss Teil unserer Zukunft bleiben.
Was würdest du gerne aus deinem Rucksack behalten und was dürfte langsam leichter werden?
„So bin ich eben.“
Manchmal ist dieser Satz eine Form von Selbstakzeptanz.
Manchmal wird er aber auch zu einer Ausrede, nichts verändern zu müssen.
Denn ja: Du darfst dich mit deinen Eigenschaften und Eigenheiten annehmen. Gleichzeitig darfst du dich fragen, ob bestimmte Verhaltensweisen wirklich zu der Person passen, die du sein möchtest.
Du bist nicht festgefahren.
Menschen können lernen, sich anders zu verhalten, neue Perspektiven entwickeln und alte Muster verändern.
Das bedeutet nicht, dass du dich komplett neu erfinden musst.
Vielleicht geht es vielmehr darum, dich immer wieder neu kennenzulernen und bewusst zu entscheiden, was du behalten möchtest und was nicht mehr zu dir passt.
Manchmal glauben wir, wir müssten uns mit bestimmten
Eigenschaften oder Verhaltensweisen einfach abfinden.
„So bin ich eben.“
„Das war schon immer so bei mir.“
„Ich kann mich einfach nicht ändern.“
Aber du bist kein fertiges Produkt.
Du entwickelst dich durch Erfahrungen, Entscheidungen und neue Perspektiven ständig weiter. Und wenn du merkst, dass etwas nicht mehr zu dir passt, darfst du dich dafür entscheiden, es anders zu machen.
Das bedeutet nicht, dass du eine komplett andere Person werden musst.
Du darfst einfach mehr zu der Person werden, die du sein möchtest.
11/09/2026
„Ich bin einfach so.“
Vielleicht stimmt das sogar.
Aber Menschen sind nicht nur das, was sie bisher gelernt haben. Wir können uns verändern, neue Verhaltensweisen ausprobieren und lernen, anders mit uns und anderen umzugehen.
Selbstakzeptanz und Selbstreflexion schließen sich nicht aus.
Du darfst dich so annehmen, wie du bist – und dich trotzdem fragen, ob manche deiner Verhaltensweisen noch zu dem Menschen passen, der du sein möchtest.
Und genauso gilt: Du musst nicht jedes Verhalten eines anderen akzeptieren, nur weil es mit „So bin ich eben“ begründet wird.
Verständnis für jemanden zu haben bedeutet nicht, alles hinnehmen zu müssen.
Persönlichkeitsentwicklung muss nicht bedeuten,
jahrelang die eigene Vergangenheit aufzuarbeiten
oder jedes Erlebnis aus der Kindheit zu analysieren.
Manchmal bedeutet sie einfach,
sich selbst ein bisschen besser kennenzulernen.
Was tut mir gut?
Was brauche ich gerade?
Warum reagiere ich in bestimmten Situationen so?
Welche Dinge möchte ich vielleicht anders machen?
Und genau diese kleinen Schritte können langfristig einen großen Unterschied machen. Denn je besser du dich selbst kennst und verstehst, warum du in bestimmten Situationen so reagierst, desto bewusster kannst du Entscheidungen treffen, die wirklich zu dir passen.
Vielleicht kennst du dieses Gefühl:
Du weißt, dass sich etwas verändern sollte.
Ein Verhalten. Eine Beziehung.
Eine Einstellung. Ein Teil von dir.
Und trotzdem hält dich etwas zurück.
Das bedeutet nicht, dass du nicht wachsen möchtest.
Es bedeutet nur, dass ein Teil von dir noch Sicherheit im Alten sucht.
Du musst nicht angstfrei sein, um einen neuen Weg einzuschlagen.
Manchmal beginnt Veränderung genau dort,
wo wir unsere Angst nicht mehr bekämpfen, sondern verstehen.
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