Doris Götz - Augenblicköffnerin

Doris Götz - Augenblicköffnerin

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Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Doris Götz - Augenblicköffnerin, Hangweg 14, Graz.

Kinesiologin & Lebens- und Sozialberaterin, Schwerpunkt Spezifische Ängste, Trauer, Entscheidungen, Yoga-Instructor, Ganzheitliche Begleitung auf physischer, mentaler und emotionaler Ebene.

05/08/2026

Warum werden Menschen passiv-aggressiv?
Oft nicht, weil sie Streit suchen.
Sondern weil sie Angst vor einem offenen Konflikt haben.
Ironie, Sarkasmus oder kleine Spitzen sind dann der Versuch,
Ärger auszudrücken, ohne ihn wirklich auszusprechen.

Wenn uns jemand passiv-aggressiv kommt,
schießt unser System sofort in den Verteidigungs- oder Rechtfertigungsmodus.
Wir entschuldigen uns für Dinge, die gar kein Problem waren,
nur um die Harmonie zu retten.

Echte Kommunikation bedeutet aber:
Wir holen den Elefanten in den Raum.
Wenn du ausatmest, dich erdest und den Tonfall sachlich ansprichst,
entwaffnest du die Dynamik komplett.
Du nimmst dem anderen die Möglichkeit,
sich hinter Ironie zu verstecken.

Was triggert dich mehr: Wenn jemand laut schreit
oder wenn jemand hintenrum stichelt?

03/08/2026

Sarkasmus ist oft harmlos.
Doch manchmal ist er nur ein Umweg,
um Ärger auszudrücken, ohne ihn direkt auszusprechen.

Wenn dich dann jemand ruhig darauf anspricht,
entsteht schnell der Impuls, alles herunterzuspielen:
„War doch nur Spaß.“
„Ist doch gar nichts.“
Dabei steckt hinter passiv-aggressivem Verhalten häufig ein Gefühl,
das bisher keinen offenen Raum bekommen hat.

Mut bedeutet in solchen Momenten nicht,
die Ironie besser zu verpacken.
Mut bedeutet, ehrlich zu sagen,
was wirklich los ist.

„Du hast recht. Ich bin gerade verärgert.“
Solche Sätze können ein Gespräch verändern.
Denn echte Verbindung entsteht dort,
wo Menschen Verantwortung für ihre Gefühle übernehmen,
statt sie zwischen den Zeilen zu verstecken.

Findest du dich auch manchmal in der Situation wieder?

Photos from Doris Götz - Augenblicköffnerin's post 30/07/2026

Passiv-aggressive Aussagen treffen oft genau deshalb so tief,
weil sie zwischen den Zeilen stattfinden.

Der Tonfall vermittelt Ärger, doch ausgesprochen wird er nicht.
Stattdessen entstehen Ironie, Sarkasmus oder kleine Spitzen,
auf die wir meist automatisch reagieren.

Viele Menschen beginnen dann sofort,
sich zu rechtfertigen oder zurückzuschießen.
Doch beides führt selten zu einem besseren Gespräch.
Manchmal hilft es mehr, das
Offensichtliche ruhig anzusprechen:
„Dein Tonfall klingt gerade verärgert.
Gibt es etwas, das wir direkt klären sollten?“
So reagierst du nicht auf die Spitze,
sondern lädst dein Gegenüber ein, offen zu kommunizieren.

Nicht jede Bemerkung braucht einen Gegenangriff.
Manchmal braucht sie den Mut, das Unsichtbare sichtbar zu machen.
Wie reagierst du, wenn dir jemand passiv-aggressiv begegnet begegnet?

22/07/2026

Warum sagen wir „Ja“, obwohl wir eigentlich „Nein“ meinen?

Oft nicht, weil wir wirklich helfen wollen.
Sondern weil sich ein Nein im ersten Moment unsicher anfühlt.

Angst vor Enttäuschung.
Angst vor Konflikten.
Angst, nicht mehr gemocht zu werden.

Unser Nervensystem kann Zustimmung dann als Schutzstrategie nutzen. Wir passen uns an, um Ablehnung zu vermeiden – und übergehen dabei häufig unsere eigenen Bedürfnisse.

Der entscheidende Moment liegt oft genau zwischen der Anfrage und deiner Antwort.
Atme bewusst aus.
Halte das kurze Unbehagen aus.
Und erlaube dir, nicht sofort reagieren zu müssen.

Denn ein Nein macht dich nicht egoistisch.
Und du musst es nicht mit langen Erklärungen rechtfertigen.
Jedes Mal, wenn du eine Grenze setzt, lernt dein Nervensystem ein Stück mehr:
Ich darf für mich einstehen.

Bist du eher ein chronischer Ja-Sager – oder fällt dir Abgrenzung leicht?

18/07/2026

Wie reagierst du, wenn jemand eine klare Grenze zieht?

Wenn unser eigenes Nervensystem im Stress ist,
neigen wir dazu, die Grenzen anderer als Angriff zu werten.

Doch ein echtes „Nein“ ist kein Verrat an der Beziehung –
es ist die Voraussetzung für ehrliche Zusammenarbeit.

Nutze den Atem, um die Ablehnung nicht persönlich zu nehmen.

Photos from Doris Götz - Augenblicköffnerin's post 13/07/2026

"Denn das Wertvollste geschieht oft nicht auf der Matte – sondern in den Momenten danach, wenn du bemerkst, dass du gelassener, achtsamer und liebevoller mit dir selbst durchs Leben gehst."

Viele Menschen beginnen Yoga, weil sie beweglicher werden möchten.
(Bei mir war das so. )

Und oft bleiben sie, weil sie etwas ganz anderes finden. (Ich auch.)

Mehr Ruhe.
Mehr Kraft.
Mehr Vertrauen in den eigenen Körper.
Mehr Bewusstsein für die eigenen Grenzen.

In meinen Yogakursen geht es nicht darum, möglichst perfekte Positionen einzunehmen. Es geht darum, deinen Körper kennenzulernen, ihn besser zu verstehen und eine Praxis zu entwickeln, die dich auch im Alltag trägt.

Durch kleine Gruppen (Max. 12 TN) und meinen therapeutischen Hintergrund kann ich die Einheiten individuell an die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer anpassen. Atemarbeit, Achtsamkeit und bewusste Bewegung bilden dabei eine Einheit.

🍂 Das Herbstsemester umfasst 15 Yoga-Einheiten à 75 Minuten.

Kurstermine:
• Montag: 08:30, 17:30 oder 19:00 Uhr
• Mittwoch: 17:30 oder 19:00 Uhr

Wo: Villa Vitamus, Hangweg 14, 8052 Graz (Eggenberg/Wetzelsdorf)

Wenn du dir einen Platz sichern möchtest oder Fragen hast, freue ich mich über deine Nachricht.

Alle Infos findest du auch auf meiner Webseite www.yogabydoris.at

Photos from Doris Götz - Augenblicköffnerin's post 12/07/2026

Ein Nein fällt vielen Menschen nicht schwer, weil sie unhöflich wären.
Sondern weil ihr Nervensystem gelernt hat, dass Zustimmung Sicherheit bedeutet.

Dann wird zugesagt, obwohl die Energie längst aufgebraucht ist.
Eigene Bedürfnisse werden zurückgestellt.
Und innerlich wächst der Frust.

Doch jedes Ja, das nicht ehrlich gemeint ist, kostet Kraft.
Grenzen zu setzen bedeutet nicht, andere im Stich zu lassen.
Es bedeutet, auch die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Ein ruhiges, klares „Nein“ braucht oft weniger Erklärung, als wir glauben.
Denn du bist nicht verantwortlich dafür, jede Herausforderung anderer Menschen zu lösen.

Wo fällt es dir am schwersten, Nein zu sagen?

07/07/2026

Viele Menschen erleben Schweigen im Streit als Ablehnung oder Desinteresse.
Doch häufig steckt etwas ganz anderes dahinter.

Wenn das Nervensystem überfordert ist, kann es in einen Schutzmodus wechseln. Manche Menschen kämpfen, andere ziehen sich zurück – und wieder andere verstummen. Nicht, weil ihnen nichts wichtig ist, sondern weil ihr Körper gerade keine Worte mehr findet.

Genau in diesem Moment entsteht oft ein Missverständnis:
Die eine Person fordert Antworten.
Die andere kann sie gerade nicht geben.

Je größer der Druck wird, desto schwieriger wird es häufig, wieder ins Gespräch zu finden.
Was stattdessen helfen kann, ist Sicherheit.
Eine ruhige Stimme.
Ein bewusster Atem.
Die Bereitschaft, kurz auszuhalten, statt sofort eine Lösung zu erzwingen.
Denn ein reguliertes Nervensystem kann oft mehr bewirken als die besten Argumente.

Wie ist es bei dir?
Wirst du in Konflikten eher still – oder versuchst du, das Schweigen sofort zu durchbrechen?

03/07/2026

Ungefragte Ratschläge fühlen sich
oft wie Grenzüberschreitungen an und
aktivieren unser Abwehrsystem.

Wenn das Gegenüber jedoch die Erlaubnis einholt,
behältst du die Autonomie.

Nutze den Atemraum, um ehrlich in dich
hineinzuspüren:
Habe ich gerade die Kapazität für Feedback?

Wenn nicht, setze eine sanfte, geerdete Grenze.

Photos from Doris Götz - Augenblicköffnerin's post 29/06/2026

Wenn ein Mensch plötzlich schweigt,
entsteht oft sofort Unsicherheit.
Der erste Impuls ist dann häufig,
Antworten einzufordern, nachzuhaken oder Druck aufzubauen.

Doch Schweigen ist nicht immer Ablehnung.
Manchmal ist es ein Schutzmechanismus des Nervensystems.
Wenn Stress zu groß wird, wechseln manche Menschen in den
sogenannten Rückzugs- oder Freeze-Modus.

In diesem Zustand fällt Sprechen oft schwer,
nicht aus fehlendem Interesse, sondern weil das System
gerade mit Überforderung beschäftigt ist.

Je mehr Druck entsteht, desto schwieriger wird es häufig,
wieder ins Gespräch zu finden.

Was stattdessen helfen kann, ist Sicherheit.
Ein ruhiger Atem.
Eine entspannte Präsenz.
Und die Botschaft:
„Ich bin da. Wir sprechen, wenn du bereit bist.“

Nicht jedes Schweigen muss sofort beendet werden.
Manchmal braucht es zuerst einen Raum, in dem Worte wieder entstehen können.

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Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00