Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden
Der Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden ist der Zusammenschluss der Interessenvertretungen der Österreichischen Filmschaffenden.
09/07/2026
Pressemitteilung Kulturrat Österreich
8. Juli 2026
Keine weiteren Kürzungen bei Kunst und Kultur!
Für eine ausreichende Finanzierung der Freien Szene
Jeder Euro, der in Kunst- und Kulturarbeit investiert wird, stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt, demokratische Teilhabe, Beschäftigung, Standortattraktivität und regionale Wertschöpfung.
Kürzungen in diesem Bereich schwächen daher nicht nur kulturelle Angebote, sondern setzen genau jene Strukturen unter Druck, die diese Effekte in der regionalen Breite durch ihre Arbeit ermöglichen.
In den kommenden Tagen werden die Budgets für 2027 und 2028 im Parlament diskutiert, der Beschluss ist für den 10.7.2026 vorgesehen.
Wir appellieren an die Regierung, keine weiteren Kürzungen bei Kunst und Kultur vorzunehmen. Besonders treffen würde das wie stets die freie Szene. Dort gibt es kaum bis keine finanziellen Reserven, die zusätzliche Belastungen abfedern könnten.
Weitere Einschnitte würden sich unmittelbar auf Arbeitsmöglichkeiten in Kunst und Kultur, Programmangebote, Planungssicherheit und Zugänglichkeit sowie auf die Wertschöpfungskette weit über Kunst und Kultur hinaus auswirken.
Notwendig sind verlässliche Förderstrukturen, realistische Förderbedingungen und eine Finanzierung, die kulturelle Infrastruktur, faire Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Teilhabe absichert – wie im Regierungsprogramm verankert, wie derzeit auch aus der EU stark wie nie unterstützt.
Kulturrat Österreich
16/06/2026
Worauf warten?
Der Dachverband der Filmschaffenden fordert, dass ein fairer Streamingbeitrag ohne weitere Verzögerung umgesetzt wird!
Obwohl eine Investment Obligation im Regierungsprogramm verankert ist, kommt ein fairer Streamingbeitrag im Doppelbudget 2027/28 plötzlich nicht mehr vor.
Im Strategiebericht zum Doppelbudget 2027/28 hingegen ist ein fairer Beitrag internationaler Streaming-Dienste zur Finanzierung des Musik- und Filmstandortes Österreich klar
als Fokus genannt.
Eine Verzögerung führt zu Verunsicherung in der heimischen Filmbranche.
In 16 europäischenLändern wurden
Vergütungen für Streamingdienste
bereits erfolgreich eingeführt.
Ein fairer Beitrag der Streamingdienste sichert österreichische Filme.
Die Umsetzung ist notwendig!
Jetzt!
12/06/2026
Bereits zum 14. Mal tagten die Mitglieder der ARGE Kulturelle Vielfalt der Österreichischen UNESCO-Kommission im Rahmen ihrer Klausur und veröffentlichten eine Stellungnahme mit kulturpolitischem Gewicht.
Ausgehend von den Diskussionen während der 14. Klausurtagung der ARGE Kulturelle Vielfalt im März 2026 in Feldkirch, Vorarlberg formulieren die unterzeichnenden Expert*innen Empfehlungen für die Umsetzung der UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt Kultureller Ausdrucksformen in Österreich. Einleitend halten sie dort fest:
“Eine demokratische Gesellschaft braucht einen vielfältigen Kunst- und Kultursektor – und dieser braucht stabile Strukturen und verlässliche Finanzierung. Gerade in der Zweiten Republik war der Schutz dieser zentralen europäischen Errungenschaft noch nie so wichtig wie heute. Budgetkürzungen gefährden die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen als demokratisches Fundament, während autoritäre Angriffe weiter zunehmen.”
Der ganze Text:https://www.unesco.at/fileadmin/Redaktion/Kultur/Vielfalt/Dokumente-ARGE/Klausurtagungen/14._ExpertInnen-Klausurtagung_Kulturelle_Vielfalt_2.-3._Maerz_2026/Schlusskommunique_2026.pdf
Österreichische UNESCO-Kommission
27/05/2026
Offener Brief zur Einführung einer Streamingabgabe und Investitionsverpflichtung in Österreich
vom Dachverband der österreichischen Filmschaffenden und der Akademie des Österreichischen Films.
Zum vollständigen Brief geht es hier:
https://www.filmschaffende.at/filmpolitik/offener-brief-zur-einfuehrung-einer-streamingabgabe-und-investitionsverpflichtung-in-oesterreich/
Oder in der bio
25/05/2026
Faire Beteiligung der Plattformen sichert Österreichs Filme von morgen
Zur ganzen OTS geht es hier:
https://www.filmschaffende.at/filmpolitik/2535/
oder in der bio
13/05/2026
01/04/2026
Aufruf vom 31.3.2026
Kunst ist Arbeit, Kultur ist Arbeit. Arbeit bedeutet Einkommen und soziale Absicherung. Nicht, wenn es nach dem Willen der jetzigen Regierung um die Absicherung künstlerischer Tätigkeiten und Kulturarbeit geht. Das seit 1.1.2026 geltende Zuverdienstverbot zu AMS-Geldleistungen verhindert entweder die soziale Absicherung oder das Einkommen.
1340 Künstler_innen und 138 Kultureinrichtungen und -verbände verlangen daher, das Zuverdienstverbot aufzuheben, sie sagen Nein zu einer armutsfördernden Maßnahme, die ganz besonders Frauen trifft.
Anna Baar, Reinhold Bilgeri, Maria Bill, Hilde Dalik, Sabine Derflinger, Nava Ebrahimi, Andrea Eckert, Daniel Glattauer, Josef Hader, Pia Hierzegger, Elfriede Jelinek, Belinda Kazeem-Kamiński, Christian Kolonovits, Michael Köhlmeier, Chris Lohner, Thomas Maurer, Mieze Medusa, Cornelius Obonya, Erika Pluhar, Julia Franz Richter, Kathrin Röggla, Anna Roth, Markus Schleinzer, Marlene Streeruwitz, Roland Teichmann, Peter Vieweger, RA Michel Walter und Rebekka Zeinzinger, um nur einige zu nennen, unterstützen den Aufruf an die Bundesregierung und an die Abgeordneten der Regierungsparteien.
Weitere Unterstützungen jederzeit willkommen: Per Mail mit der Angabe des Namens, einer Berufs- oder Funktionsbezeichnung und eines Absenderortes an [email protected]
Den ganzen Text mit der Liste aller bisherigen Unterstützer:innen gibt es in der bio oder hier:
https://www.filmschaffende.at/sozialversicherung/ams-zuverdienstverbot-aufheben/
at
@ IG Autorinnen Autoren
27/03/2026
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INVESTMENT
OBLIGATION
&
INVESTMENTABGABE/LEVY
FÜR STREAMINGDIENSTE
Internationale Streaminganbieter generieren in Österreich hohe Umsätze durch Abos und Werbung, tragen aber nur sehr wenig zum lokalen Filmschaffen bei.
Durch eine Investitionsabgabe/Levy können geschätzte 40 Mio/Jahr staatlichen Filmförderinstitutionen in Österreich zur Verfügung stehen.
Eine Investmentobligation
(Investitionsverpflichtung direkt an Produktionen) kann bis zu 90 Mio/Jahr an Investitionen auslösen.
In 16 europäischen Ländern wurden Vergütungen für Streamingdienste bereits eingeführt.
Der Dachverband der österreichischen Filmschaffenden fordert die Bundesregierung auf, Investitionspflicht und Levy für Streamingdienste rasch umzusetzen!
Das sichert Finanzierung und Arbeitsplätze der Filmbranche und vergrößert österreichischen Content.
Petition - Investitionspflicht für Streamingdienste - Link in der Bio
20/03/2026
Zuverdienst muss möglich sein! Jetzt!
Petition unterzeichnen! Jetzt!
Foto: Daniela Koweindl (IG Bildende Kunst), Anna Ladinig (Forum Österreichischer Filmfestivals), Zora Bachmann (Dachverband der österreichischen Filmschaffenden)
15/03/2026
Wir gratulieren dem AAC herzlich zum 50jährigen Jubiläum!
Herzlichen Dank für euer großartiges fortwährendes Engagement für die Filmbranche über so viele Jahre!
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