Bluemezahn by Nya Mendes
Tinkturen aus Alcohol, Essig, Öl, Honig, diverse Salze, saisonale Sirupe, Cremes, Seifen u.v.m. . .
26/07/2024
Ertrinken ist ein leiser Tod-
Triggerwarnung.
🌊🐠🐙🐚🐟🌊
„Warum ist sie plötzlich so still im Wasser?“
Mama, Papa und ich waren schon einige Male im Urlaub. Es war immer toll. Aber jetzt bin ich schon ein großes Mädchen. Sieben Jahre alt und nach dem Urlaub komme ich in die zweite Klasse. Extra für den Urlaub habe ich lange Schwimmen geübt und sogar mein Seepferdchen bestanden. Mama und Papa waren so unendlich stolz. Ihr großes Mädchen kann richtig schwimmen. Wir genossen jeden Tag am Strand. Wir waren oft zusammen im Wasser, tollten herum, aber ich konnte einfach nicht genug vom Wasser bekommen. Mama und Papa brauchten zwischendurch einfach eine Pause. Sie gingen aus dem Wasser und schauten mir zu, während ich alle möglichen Kunststücke vollführte.
Ich setzte mich an den Strand und genoss, wie das Wasser meine Beine umspülte. Ich schaute nach hinten, fixierte meine Mutter und wir lächelten uns an. Sie legte sich zurück und genoss die Sonne. Papa las seine Zeitung. Mir war langweilig. Ich ging wieder ins Meer. Soweit wie ich laufen konnte. Dann schwamm ich in Richtung Strand und wieder zurück. Immer wieder. Plötzlich kam eine Welle, drückte mich unter die Wasseroberfläche und zog mich weiter hinaus. Sie war kalt. Meine Gliedmaßen verfielen in Starre. Ich versuchte, mich zu bewegen und meinen Kopf wieder über die Wasseroberfläche zu heben. Es ging einfach nicht, aber irgendwann hatte ich es geschafft. Mein Kopf war wieder über Wasser.
Jetzt würden sie mich sehen und mir helfen. Ich versuchte zu schreien, aber aus meinem Mund kam kein Ton. Mein Körper wollte nur atmen. Für Schreien hatte er ein keine Zeit. Nach Sekundenbruchteilen war mein Mund wieder unter Wasser. Mir war unendlich kalt und ich hatte Angst. Je mehr ich kämpfte, desto schwächer wurde ich. Ich wollte winken, aber meine Arme taten es nicht. Sie versuchten mich und meinen Kopf über Wasser zu halten. Ich sah Mama, wie sie in der Sonne lag, und Papa, wie er in seiner Zeitung blätterte. Mama blickte kurz auf und sah mich planschen. Sie machte sich keine Sorgen, weil ich eine gute Schwimmerin war. Kein Anzeichen deutete auf eine Gefahr hin. So ruhig wie ich im Meer schwamm. Sie schloss wieder die Augen. Danach wurde es still und dunkel.
Nach einer Minute schaute meine Mutter wieder auf und schmunzelte und dachte: „Sie spielt wieder toter Seemann." - ich trieb auf dem Meer - "So ein verrücktes Huhn. Aber ist das nicht schon ein wenig lange. Kann sie wirklich so lange die Luft anhalten.“ Meine Mutter rüttelte an Papa. Er sprang auf und rannte ins Meer. Er erreichte meinen treibenden Körper, dreht mich um und wollte mit mir schimpfen. Was ich nur immer für einen Unsinn mache. Er schaute mich an und blickte in meine offenen, aber leeren Augen. Ich bewegte mich nicht mehr, ich atmete nicht mehr….
In diesem Fall eine traurige Vorstellung, die zu oft traurige Realität wird. Realität wird, weil beim Thema Ertrinken Realität und Vorstellung eben soweit voneinander entfernt sind. Ertrinken geschieht nicht so, wie man es aus Filmen und Baywatch kennt. Fast niemand schreit laut um Hilfe und rudert wild mit den Armen, um auf seine Situation aufmerksam zu machen. Das Gegenteil ist der Fall. Die meisten Menschen und vor allem Kinder ertrinken „ruhig“, lautlos und unbemerkt. Niemand, selbst in unmittelbarer Nähe nimmt den Todeskampf wahr oder kann die Anzeichen überhaupt deuten.
Es hat mit unserem Lebenserhaltungstrieb und unseren Reflexen und deren Priorisierung zu tun. Ertrinkende schreien nicht, sie versuchen Luft zu bekommen. Ertrinkende winken nicht, sie versuchen über Wasser zu bleiben. Ertrinkende haben verdammt wenig Zeit. Das Unterbewusstsein übernimmt. Der Körper spielt sein Lebenserhaltungsprogramm ab. Wehren kann man sich nicht.
Das verhindert unser Körper. Der Körper wird die Sekundenbruchteile, die der Mund über der Wasseroberfläche ist, dazu nutzen zu atmen. Atmen hat immer Priorität. Genauso wie die Arme ihren Dienst verweigern, da sie damit beschäftigt sind, den Köper über Wasser zu halten. Kein Winken. Ertrinken sieht nicht wie Ertrinken aus und hört sich auch nicht so an.
Und Ertrinken geht verdammt schnell.
Ertrinken ist übrigens nach Verkehrsunfällen der zweithäufigste Unfalltod bei Kindern. Sie ertrinken zuweilen, während jemand zusieht und nicht erkennt, was gerade geschieht. Vielleicht sogar Mama oder Papa.
Ich schreibe den Text, weil ich das bisher für mich gar nicht so wahrgenommen habe, aber letztens einen Artikel dazu las, der mich aufrüttelte und mich daran erinnerte, dass auch meine beiden Kinder beinahe ertrunken wären.
Wie oft lese ich bei hohen Temperaturen, dass man Kinder und Tiere nicht im Auto lassen soll, weil sie dehydrieren und im schlimmsten Fall sterben könnten.
Über das o.g. las ich bisher keinen Beitrag auf Facebook. Niemand hat ein schickes Bild geteilt und immer wieder auf die Gefahr aufmerksam gemacht.
Ertrinken geschieht halt auch in der Öffentlichkeit oder bei Facebook still. Keine Warnung. Kein Bild. Ertrinken ist halt weiter weg als das eigenen Auto.
Vielleicht können wir das gemeinsam ändern, in dem ihr diesen Beitrag teilt. Die wenigsten Menschen machen sich nämlich Gedanken über den Strandurlaub, den kurzen Ausflug an den See oder Fluss oder sogar das Schwimmbecken im Garten.
2023 sind übrigens - nur in Deutschland - 35 Kinder ertrunken. Von einem Hitzetod im Auto habe ich bislang die letzten Jahre nichts gelesen.
Im Schnitt hat ein Ertrinkender übrigens 20-60 Sekunden.
Vielleicht sollte man die Zeitung oder das Sonnenbad doch gemeinsam genießen...
Nachdenklich...
P.S.
„Sekundäres Ertrinken“ (Lungenödem): Ein Kind muss nicht direkt nach dem Unglück im Wasser ertrinken. Es kann in seltenen Einzelfällen schon reichen Wasser eingeatmet zu haben, um noch Tage später daran zu sterben. Anzeichen sind Müdigkeit, Vergesslichkeit, Übelkeit, Atemnot und Erbrechen.
P.S. Noch ein kurzer Nachtrag: Das Seepferdchen im Text taucht extra auf. Nicht, weil ich der Meinung bin, dass Kinder dann wirklich schwimmen können, sondern viele Eltern dieser Illusion erliegen.
Daher hier als Ergänzung ein Auszug aus einer PN eines Schwimmtrainers, die ich erhielt:
"Unser Kind hat schon Seepferdchen, er/sie kann schwimmen." Die Eltern sind davon überzeugt, eine definitiv FALSCHE ÜBERZEUGUNG! Seepferdchen bedeutet, dass ein Kind sich etwas über Wasser halten kann, nicht viel mehr. Es ist ein Anreiz für Kinder weiterzumachen, mehr nicht. Seepferdchen gibt den Eltern falsche Sicherheit, darauf sollte man auch mal hinweisen. Ich finde das wichtig, ich bzw. wir erklären das den Eltern immer wieder, wenn sie sagen mein Kind hat schon Seepferdchen/Trixi oder was es da noch alles gibt. Ich finde auch diese Aufklärung sehr wichtig und würde mich freuen, wenn das vielleicht mal mit eingearbeitet würde. Ich sage immer: falsche Sicherheit ist die gefährlichste Sicherheit, die es gibt."
*Netzfund*
😊Tja Leute, das Leben ist zu kurz.🤗
Vor Jahren waren wir alle wie eine Familie. Alle haben aufeinander aufgepasst. Wir müssen darauf zurückgehen und wieder besser aufeinander aufpassen, anstatt uns gegenseitig kaputt zu machen.🥰 Ich werde eine Wette machen, dass von meiner "Familie" und "Freunden" weniger als 6 sich die Zeit nehmen, dies zu kopieren und zu posten...
Wer sind meine SECHS ❤️?
💜🧡
In meinen 40 Jahren auf dieser schönen Erde habe ich gelernt, dass, wenn der liebe "Gott" uns nach Hause ruft, wir gehen werden, egal mit wieviel Kampf wir uns auch dagegen wehren mögen. Wir dürfen unser Leben leben. Die materiellen Dinge, in die wir investieren, bleiben zurück. Erinnerungen sind mir deshalb sehr wichtig.
Daher starte ich mal ein „Freundetreffen". Einen Post ohne Bild lesen meist nur interessierte Freunde. Wenn niemand meinen Beitrag liest, wird dies ein sehr kurzes Experiment. Aber wenn Du diese Nachricht liest, mach einen Kommentar mit einem einzigen Wort darüber, wie wir uns kennengelernt haben.
Danach kopiere diese Nachricht an deine Pinnwand und ich werde dir auch ein Wort hinterlassen. Bitte, kein Wort hinterlassen und dann nicht die Mühe machen, die zweite Sache zu tun. Auf geht's!! Jeder Mensch ist wichtig, egal woher man sich kennt.
Ich freue mich schon auf unsere gemeinsame Erinnerung
16/06/2023
An alle meine Freunde, die wir fast alle durch die nächste Phase unseres Lebens gehen.
Wir sind in einem Alter, in dem sich die Haare lichten und grauer werden, die Falten zunehmen und aus dem Waschbrett Sixpack eine Wäschetrommel wird.
Wir sehen junge und f***e 25-Jährige und schwelgen in Erinnerungen. Aber auch wir waren mal 25, so wie sie eines Tages in unserem Alter sein werden. Was sie an ihrer Jugend und Unbekümmertheit haben, haben wir mit unserer Weisheit und Erfahrung. Wir sind nicht mehr die Schnellsten, aber wir kennen manch eine Abkürzung im Leben.
Wir haben Familien, Haushalte geführt, die Rechnungen bezahlt, sind mit Krankheiten und Traurigkeit fertig geworden.
Wir sind Krieger in der Ruhe.... wie ein Oldtimer den wir lieben oder ein feiner Wein oder auch mal ein Bier.
Auch wenn unsere Körper vielleicht nicht mehr das sind, was sie einst waren, tragen sie unsere Seelen, unseren Mut und unsere Stärke.
Wir werden uns alle auf dieses Kapitel unseres Lebens mit Demut, Gnade und Stolz wegen allem, was wir durchgemacht haben, einlassen.
Und wir sollten uns nie schlecht fühlen, nur weil wir älter werden.
Es ist ein Privileg, das so vielen verwehrt wird.
Nun fordere ich euch heraus, dies zu kopieren und stolz ein Bild einzufügen.
Mein Alter : 40
Vergesst nicht, das Alter zu ändern! 😉
Kommt schon, macht mit!
07/11/2022
# bluemezahn
13/09/2022
01/08/2022
Morgen Mittwoch ist es wieder so weit 🌈🦋☀️ in 🦋🌈☀️
Bluemzahn by Nya Mendes freut sich über jeden Besuch 🥰
‼️ Für die ersten 10 Kunden am Stand, welche mir mein Post vorzeigen, wartet eine tolle Überraschung 🎁💝💐
🦋🌈☀️ bis morgen 🤗
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