Mountainfloat
Völlige Schwerelosigkeit erleben - auch als Partnerfloat in einem der modernsten Foating-Pools der Welt in einem 500 Jahre alten Bergbauernhof
Tiefenentspannung in körperwarmer hautfreundlicher Magnesiumsulfatsole in einem offenen Floatingbecken auf Wunsch mit Farblichttherapie und Musik, auch als Paarfloat buchbar. Das ganze befindet sich in einem einmaligen Ambiente, einem 500 Jahre alten ehemaligen Bergbauernhof hoch über Bad Reichehall mit Sauna und Entspannungsbereich, Yoga- und Massageraum. Wir haben auch 3 schöne Gästezimmer mit allem Komfort und bieten biologische, gern auch vegetarische Küche mit regionalem und saisonalen Charakter, aber auch marokkanische und indische Küche. Im Haus finden auch viele Workshops zu Gesundheits- und spirituellen Themen statt. Ein hochqualifizietes Masseurteam macht das Entspannungsangebot perfekt.
10/06/2023
Für eine Woche auf einsamsten Pisten im mittleren und hohen Atlas, über 20 Pässe zum Teil über 3000 m hoch und nicht geteert, auf Pisten die es noch nicht mal bei Google Maps  gibt. Fern ab von jeglichen Tourismus. Wunderbare, gastfreundliche Berber. Auch das ist Marokko - Marokko für Fortgeschrittene.
29/01/2022
Ich bin sehr glücklich dass Marokko die Grenzen wieder geöffnet hat und werde ab März wieder meine Reisen dort anbieten. Die erste Rundreise startet am 12. März. Es sind noch Plätze frei.
27/11/2021
Liebe Freunde,
Angesichts der momentanen Situation in Europa habe ich beschlossen erst mal bis auf weiteres in Marokko zu bleiben. Hier sind die Inzidenzwerte zwischen 0,1 und 0,4, Tendenzen sinkend. Die Krankenhäuser sind zu 2 % ausgelastet und es gibt so gut wie keine Toten im Moment. Hoffen wir dass es so bleibt. Marokko hat übrigens eine Impftquote die in etwa der von Deutschland entspricht und damit mit weitem Abstand die höchste in Afrika. In Marrakesh ist es zwar auch in der Nacht inzwischen ein wenig kälter aber untertags kann man noch immer mit dem T-Shirt spazieren gehen. Ein wenig fehlt mir schon die Adventliche Stimmung in Reichenhall. Ich wünsche euch allen einen besinnlichen Advent und vor allem gesund bleiben.
24/05/2021
Abzocke!! Noch vor drei Jahren konnte man für circa 20 € Berg und Talfahrt haben. Jetzt zahlt man 49 € + 5 Euro für den Parkplatz. Das sind noch einmal zehn Euro mehr als noch vor einem halben Jahr. so etwas sollte man boykottieren. Ich habe eine kleine Pension in Bad Reichenhall und seitdem die Preise so enorm gestiegen sind haben keine meiner Gäste mehr die Predigtstuhlbahn benutzt. Wenn man sich für 25,00€ ein E Mountainbike ausleiht kann man fast bis hinauf fahren, hat etwas für seine Gesundheit getan und noch dazu die Hälfte gespart.
Predigtstuhlbahn Bad Reichenhall - Echtes Bergerlebnis Die Predigtstuhlbahn zählt zu den 10 spektakulärsten Seilbahnen der Welt. Genießen Sie den traumhaften Ausblick und kulinarische Highlights in den bayerischen Alpen.
20/04/2020
Liebe Freunde und Gäste von Mountainfloat,
ich hoffe es geht Euch allen gut und ihr seid guten Mutes in diesen Zeiten großer Veränderungen.
Wie viele von Euch wissen habe ich als Religionswissenschaftler an der LMU München mit den Weltreligionen auseinandergesetzt und gehöre somit nicht zu denjenigen Esoterikern und Dogmatikern, die sich kritisches Denken verbieten. Andererseits sind Religionen und vor allem deren gelebte Weisheit und Spiritualität für mich seit meiner Jugend an die wichtigste Quelle des Verständnisses meiner selbst und der Welt um mich herum. Für mich war es zeitlebens wichtig, Religion und Spiritualität nicht nur rational, also von außen zu erforschen, sondern immer auch in die lebendige Erfahrung zu gehen und das Existentielle zu praktizieren, zu leben und zu vermitteln. Mein Nahtoderlebnis vor zwei Jahren hat mir darüber hinaus viel Klarheit darüber verschafft, was die Essenz der spirituellen Traditionen ist und was eher soziokulturell gewachsener Ballast ist.
Auf diesem Hintergrund möchte ich in diesen besonderen Zeiten gern ein paar Überlegungen mit Euch teilen die Euch vielleicht Gedankenanstöße, Mut und Orientierungshilfe geben können.
Die Grundaussage aller mir bekannten spirituellen Traditionen ist, dass unsere Existenz „unkaputtbar“ ist, und dass die sich stetig wandelnde Welt mit ihren Freuden und Leiden ein beständiger Ausdruck einer anderen Wirklichkeit ist, mag man sie nun als „Reines Potenzial“, als „Göttliches Gesetz“ (Lex aeterna), Essenz oder als transzendenten Ursprung bezeichnen, der immer und jederzeit, jenseits von Raum und Zeit existiert. Besonders die mystischen Traditionen in allen Religionen eröffnen Methoden und Wege, diesen Ursprung - und damit die (Angst-)Freiheit und Glückseligkeit - in uns selbst zu entdecken.
Der Grundsatz aller Esoterik bzw. der hermetischen Philosophie lautet: „ Was oben ist das ist auch unten – und was unten ist das ist auch oben“. Dem entspricht im Vaterunser das: „Wie im Himmel so auf Erden“.
Die wichtigste Erfahrung der indischen Spiritualität ist in diesem Zusammenhang die Identität von Atman (individueller Seele in der diesseitigen Welt) und Brahman (göttlicher Ursprung jenseits von Raum und Zeit).
Diese Erfahrung spiegelt sich in dem vielleicht am häufigsten wiederholten Mantra der Inder wider:
Oṁ pūrṇam adaḥ pūrṇam idaṁ pūrṇāt pūrṇam udacyate.
Pūrṇasya pūrṇam ādāya pūrṇam evāvaśiṣyate.
Oṁ. Śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ.
„Jenseits ist Fülle, diesseits ist Fülle, aus der Fülle kommt die Fülle hervor. Nimmt man von der Fülle die Fülle, bleibt die Fülle übrig. Friede, Friede, Friede, “
Eine philosophische Übersetzung macht die tiefe Bedeutung womöglich etwas klarer:
„Dieses relative Universum als mein Erfahrungshorizont ist Perfekt/Ewig/Fülle. Jenes absolute, göttliche, allumfassende Gewahrsein ist Perfekt/Ewig/Fülle. Das Eine bedingt das Andere. Beides ist nicht voneinander zu trennen, da beides Perfekt/Ewig/Fülle ist.“
Zu einer ähnlichen Erkenntnis kam Rumi, der größte Mystiker des Islam wenn er allein bei der Betrachtung der Reflexion der Sonnenstrahlen in einem Tautropfen in Ektase fallen konnte, da er hinter dem Phänomen die Essenz, die unendliche Liebe Gottes erfuhr.
Nicht anders sieht es Augustinus, einer der bedeutendsten Mystiker des Christentums in seiner Illuminationslehre, die besagt, dass der ewige, unendliche Gott auf dem Grund einer jeden individuellen Seele in Raum und Zeit ruht und uns Weisheit, Liebe und Erleuchtung schenkt, wenn wir uns nur öffnen.
Der Wissende, der die Fülle, bzw. die Essenz ebenso im Nicht-Manifesten wie in der physischen Welt sieht, wird frei von Verlustängsten und kann getrost liebgewordene Dinge loslassen, ja sogar die eigene physische Existenz, denn er weiß um seine ewig-göttliche Natur. Rumi beschreibt das in seiner Liebesmystik der Vereinigung der Leibenden, wo Gott und Mensch eins werden, das Christentum lehrt uns, dass uns nichts von der Liebe Gottes trennen kann, denn wir sind Kinder Gottes, Ebenbild und Erben. Der Hinduismus bezeichnet den Zustand der mystischen Vereinigung (Erleuchtung) als Sat-Cit-Ananda, Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit.
Höchstes Ziel im Buddhismus ist es, die Unwissenheit und Verblendung zu überwinden, die auf der Totalidentifikation mit unserer psychophysischen, d.h. raum-zeitlichen Existenz beruhen. Buddhismus wie auch Hinduismus kennen nur zwei Kräfte, die unser Denken und Handeln bestimmen: Raga (Affinität, Lustgewinn) und Dvesa (Leidvermeidung, Ablehnung). Der Unwissende vergeudet seine gesamte Energie darauf, im Diesseits Leid zu vermeiden und Lust zu gewinnen. Spätestens bei Katastrophen, Krankheit und beim Sterben erkennt er dass diese Strategie nicht aufgeht. So entsteht Leid durch die Unwissenheit über unsere wahre Existenz. Mehr noch als der Hinduismus mahnt der Buddhismus, alle Identifikationen mit dem Ego bzw. unserer materiellen Existenz aufzugeben und spricht im Gegensatz zu Christentum, Islam oder auch Hinduismus nicht von einer Fülle in der jenseitigen Welt, sondern vom „Nirvana“. Nirvana bedeutet jedoch nicht „nichts“, sondern es will ausdrücken, dass das Nicht-Manifeste, das Transzendente jenseits von allen Vorstellungen und Begrifflichkeiten liegt. Zu groß ist die Gefahr, unsere diesseitigen Wünsche ins Jenseits zu projizieren und somit wieder Abhängigkeiten zu erschaffen. Die naiven christlichen und islamischen Vorstellungen vom Paradies geben dem Buddha recht. Mehr noch als andere Lehren ruft uns der Buddhismus dazu auf, falsche Weltsicht und überkommene Anhänglichkeiten und Abhängigkeiten zu erkennen und loszulassen. Damit hat der Buddhismus für diese Zeit der Krise eine zentrale Botschaft wie wir gleich noch sehen werden.
Das schamanische Weltbild und das der Naturreligionen liefert uns weitere Aspekte zum Verständnis dieser einen Wirklichkeit: Hinter der sich zyklisch verändernden Welt steht eine verursachende große (göttliche) Kraft. Ausdruck dieses Weltbilds ist das Medizinrad mit den vier Himmelsrichtungen: Der Osten steht für die „Eins“, den Frühling, den Morgen, den Neubeginn aus dem Unmanifesten, aus der Essenz. Der Süden für den Mittag, den Sommer, für die „Zwei“ die Dualität, die üppige Entfaltung des reinen Potenzials in den mannigfaltigen Manifestationen der Materie. Der Westen steht für die „Drei“, die Zahl Vollendung, das Einbringen der Ernte, das Sich-Zurückziehen in die Essenz des Samens. Der Norden für den Winter, die Nacht, die Ruhe, den scheinbaren Tod, der doch nur Durchgang zu neuer Manifestation des Lebens ist, das niemals wirklich vernichtet werden kann.
Was hat das alles mit der Coronakrise zu tun? Können uns diese Kernaussagen der spirituellen Weisheit der Menschheit Trost und Wegweisung in dieser Zeit geben?
Ich denke Ja!
Wenngleich wir uns jahreszeitlich - zumindest in der nördlichen Hemisphäre - im Frühling befinden, stehen wir aus schamanistischer Sicht, die in längeren Zyklen denkt, symbolisch im Herbst. Sowohl Schamane, als auch Mystiker aller Religionen stehen mit einem Bein auf dieser Erde, d.h. in diesem Zyklus, mit dem anderen jedoch in der anderen Welt, der Welt der Essenz, des reinen Potenzials. Darum haben Sie keine Angst vor Tod und Veränderung, da sie wissen, dass das Leben, die Essenz „unkaputtbar“ ist. Aus schamanischer und spiritueller Sicht könnte man sagen, dass der Höhepunkt der rein materiellen Entfaltung, d.h. der Sommer mit unserer pervertierten Konsumgesellschaft und der Doktrin vom unendlichen Wachstum überwunden ist und dass jetzt Rückzug in die Essenz ohne Verlustangst angesagt ist. Es ist alles da (diesseits und jenseits ist die Fülle!) - nur ist es dem physischen Auge verborgen. Dem Wissenden ist klar dass im kleinen Samenkorn der mächtige Baum angelegt ist. Das Wesentliche ist nicht die Erscheinung, sondern die Essenz. Je mächtiger, bunter und lauter die Erscheinung ist, umso schwerer tun wir uns, die Essenz zu erkennen und um so mehr haben wir Angst vor Verlust des Erreichten. (Ich rate Euch mal in diesem Kontext das Vorwort zu Adalbert Stifters „Bunte Steine“ zu lesen in dem er ganz wunderbar poetisch das sanfte Gesetz formuliert, das die Grundlage all seiner Novellen und Romane ist.)
Was bedeutet das für die Praxis unseres Lebens?
Ich sehe diese Zeit in der wir aufgerufen sind, uns vom öffentlichen Leben fernzuhalten und zu verzichten als Zeit der Gnade, als Zeit der Chance, die wir nutzen können um uns auf die Essenz zu konzentrieren, d.h. zu meditieren, zu fragen „Was ist wirklich wichtig?“. Was brauchen wir wirklich? Es mag nicht immer einfach sein, die scheinbare enorme Fülle des „Südens“ loszulassen. Augustinus sprach von „aegestas copiosa“ – lästiger Fülle. Es ist sogar „Hoffnungslosigkeit“ angesagt in dem Sinne, dass wir aufgerufen sind, nicht zu hoffen, dass das Alte nach der Krise wieder genauso sein wird wie es war (Mut sich radikal auf das Nirvana – neues, unbekanntes Terrain einzulassen). Wer in dem Bewusstsein gefestigt ist, dass die Essenz nicht zerstört werden kann, wird nicht mit Gewalt versuchen, das Vergangene (das zerstörte Haus) wieder aufzubauen, sondern ganz im Vertrauen im Hier und Jetzt leben, im Bewusstsein, dass alles da ist was wir brauchen um glücklich und zufrieden zu sein, auch wenn wir es im Moment nicht sehen und dass wir darum keine Angst zu haben brauchen.
Vielleicht schenkt uns die Krise wider die Zeit um mit dem Herzen zu sehen, denn das Wesentliche bleibt unseren Augen verborgen. (Antoine de Saint-Exupéry)
Während ich dies schreibe sitze ich auf der Terrasse von Mountainfloat und blicke über den Garten auf den blühenden Birnbaum. Noch nie hat er so üppig und schön geblüht wie in diesem Frühling. Nun weichen die prächtigen Blüten dem saftigen Grün. Die Narzissen verblühen und die Tulpen öffnen sich. Es gibt keinen Grund zu trauern und dem Vergangenen nachzuweinen. Die Zukunft liegt in der Gegenwart. Die Essenz ist raum- und zeitlos und das Leben sucht sich seinen Weg. Als sich bei meiner Nahtoderfahrung der „Rolladen“ vor den physischen Augen senkte eröffnete sich mir gnadenhaft der Blick auf die raum- und zeitlose Essenz des Lebens. Seither habe ich keine Angst mehr – weder vor dem Leben noch vor dem Tod.
Ich bin Euch in dieser Zeit mit dem Herzen näher als je zuvor und wünsche mir sehr, dass das unverbrüchliche Vertrauen in die Fülle des Lebens wie es mir geschenkt worden ist und wie ich es versucht habe euch mit meinen bescheidenen und sicher unvollständigen Ausführungen zu vermitteln, bei Euch in Resonanz findet und Euch Mut und Trost in dieser Zeit schenkt.
Über ein Wiedersehen bei Mountainfloat würde ich mich freuen. So wie es aussieht werde ich mindestens bis September in Bad Reichenhall sein. Auf Fernreisen werden wir ja in näherer Zeit ohnedies verzichten müssen.
Euer Michael
PS. Abschließend noch ein kleiner Tip für Eure spirituelle Praxis:
Auf vielfachen Wunsch unserer Gäste, die mit uns meditieren, habe ich einen
Film und Podcast mit einer Anleitung zur Achtsamkeitsmeditation online
gestellt.
Darüberhinaus ist auch ein Video mit einfachen, aber sehr effektiven
Vorbereitungsübungen auf die Meditation verfügbar.
Beide Videos sowie die Podcasts findet Ihr auf meiner Homepage:
https://mountainfloat.de/2018/08/23/achtsamkeitsmeditation-mit-michael-gentschy/
Ich meditiere nun seit über 45 Jahren und habe viele Methoden praktiziert. Die
Anleitung ist quasi die Quintessenz meiner langjährigen Meditationserfahrung.
Sie wird Euch helfen, mühelos Euren Atemfluss ganz neu wahrzunehmen und
in eine tiefe Entspannung und Meditationserfahrung zu kommen.
Ich danke Volker Lesch (https://alpenland-fotografie.de) für die professionellen
Aufnahmen, den sensiblen Schnitt und die musikalische Untermalung der
Filme.
Ich wünsche Euch viel Freude beim Praktizieren.
2018 08 23 Achtsamkeitsmeditation Mit Michaelgentschy wurde nicht gefunden. Es konnte leider nichts gefunden werden Entschuldigung, aber der gesuchte Eintrag ist nicht verfügbar. Willst Du eine neue Suche starten?
11/12/2017
Das Jahresprogramm 2018 ist online. Viel Spaß beim Schmökern:
Jahresprogramm 2017 | Mountainfloat Bad Reichenhall Das Jahresprogramm des Mountainfloat Bad Reichenhall mit Seminaren und Worksshop aus den Bereichen Gesundheit, Therapie und Wellness als PDF-Datei.
Klicken Sie hier, um Ihren Gesponserten Eintrag zu erhalten.
Kategorie
Telefon
Webseite
Adresse
Bad Reichenhall
83435
Öffnungszeiten
| Montag | 08:00 - 23:00 |
| Dienstag | 08:00 - 23:00 |
| Mittwoch | 08:00 - 23:00 |
| Donnerstag | 08:00 - 23:00 |
| Freitag | 08:00 - 23:00 |
| Samstag | 08:00 - 23:00 |
| Sonntag | 08:00 - 23:00 |