Sehenswert-Bielefeld
Brillen, Sonnenbrillen, Sportbrillen, Kontaktlinsen, Funktionaloptometrie
Sehenswert bietet auf eine neue, spezielle Art und Weise neben feinen Brillen und Contactlinsen, Syntonics, Sport-Optik und als Highlight Visualtraining. Dieses umfassende Produktportfolio bringt Ihnen die Sicherheit, Produkte von höchster Funktionalität zu erlangen, die perfekt auf Sie zugeschnitten sind. Klasse statt Masse lautet ein einfaches Motto, welchem wir uns vollständig verschrieben haben.
„Konzentrier dich doch einfach mal!“
Wie oft haben wir diesen Satz schon gehört? Vielleicht in der Schule. Bei den Hausaufgaben. Im Büro.
Du liest einen Text, kommst am Ende des Absatzes an und stellst fest: Du weißt gar nicht mehr, was du gerade gelesen hast.
Also noch einmal von vorne.
Dabei kannst du jedes einzelne Wort scharf erkennen. Was viele nicht wissen: Deine Augen müssen viel mehr können, als nur scharf zu sehen. Sie müssen präzise von Wort zu Wort springen. Den Blick an der richtigen Stelle halten. Gemeinsam auf denselben Punkt schauen. Sich immer wieder auf die richtige Entfernung einstellen.
Das passiert ganz nebenbei, während dein Gehirn versucht, den Inhalt zu verstehen.
Wenn diese Abläufe nicht zuverlässig funktionieren, kann Lesen unnötig anstrengend werden.
Doch es gibt noch eine weitere Seite.
Dein Gehirn braucht die richtigen Voraussetzungen, um leistungsfähig zu sein.
Energie und Sauerstoff.
Eine ausreichende Nährstoffversorgung.
Omega-3-Fettsäuren wie DHA als Bestandteil der Nervenzellmembranen.
Schlaf, Bewegung und Regeneration.
Stress und mentale Belastung spielen ebenfalls eine Rolle.
Natürlich lässt sich nicht jede Konzentrationsschwierigkeit auf die Augen oder einen bestimmten Nährstoff zurückführen.
Doch genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Denn wenn du dich schlecht konzentrieren kannst, lautet die entscheidende Frage nicht immer:
„Warum strengst du dich nicht mehr an?“
Sondern vielleicht:
„Was macht dir diese Aufgabe eigentlich so anstrengend?“
Gutes Sehen ist mehr als Sehschärfe.
Gute Konzentration ist mehr als Willenskraft.
Wie ist das bei dir? Kannst du lange entspannt lesen oder merkst du, dass deine Augen irgendwann nicht mehr mitmachen?
Deine Augen haben heute vermutlich schon ziemlich viel gearbeitet.
Und nein:
Ich meine nicht Bildschirmzeit.
Du bist aufgestanden, ohne gegen die Tür zu laufen.
Du hast zu deiner Kaffeetasse gegriffen.
Bist eine Treppe hinuntergegangen.
Vielleicht Auto gefahren.
Hast Menschen erkannt.
Entfernungen eingeschätzt.
Bewegungen bemerkt.
Dich in Räumen orientiert.
Und wahrscheinlich hast du über keinen einzigen dieser Vorgänge nachgedacht.
Ziemlich beeindruckend, oder?
Denn deine Augen sind keine Kameras, die deinem Gehirn einfach ein scharfes Foto schicken.
Sehen bedeutet: wahrnehmen. filtern. einordnen.
Entfernungen einschätzen.
Bewegungen verfolgen.
Aufmerksamkeit lenken.
Mit deinem Körper reagieren.
Deshalb mag ich die Frage
„Wie gut siehst du?“ eigentlich immer weniger.
Denn meistens meinen wir damit: „Wie scharf siehst du?“
Mich interessiert viel mehr: Wie gut findest du dich in deiner Umwelt zurecht?
Wie sicher bewegst du dich?
Wie schnell bemerkst du Veränderungen?
Wie gut funktioniert dein Sehen, wenn es anstrengend wird?
Denn spätestens wenn du Auto fährst, Sport machst oder eine Treppe hinuntergehst, interessiert es deinen Alltag herzlich wenig, welche Zeile du gerade auf einer Sehprobentafel lesen könntest.
Du musst deine Welt nicht nur sehen. Du musst sie wahrnehmen. Einordnen. In ihr handeln können.
Das ist visuelle Leistungsfähigkeit.
Leistungsfähigkeit Prävention
„Was soll ich für meine Augen nehmen?“ Diese Frage höre ich immer wieder.
Omega-3?
Lutein?
Vitamin A?
Zink?
Meine Antwort darauf wird immer häufiger: Schau nicht zuerst auf die Dose. Schau auf dich!
Denn dein Auge braucht nicht den einen „Augennährstoff“. Es braucht ein ganzes System, das funktioniert.
Eine Netzhaut, die ständig Energie benötigt.
Gefäße, die sie versorgen.
Nerven, die Informationen weitergeben.
Zellmembranen, die funktionieren müssen.
Einen Stoffwechsel, der all diese Prozesse unterstützt.
Natürlich spielen Mikronährstoffe dabei eine Rolle. Aber eben miteinander und eingebettet in deine individuelle Situation.
Genau deshalb finde ich Messen so wichtig. Nicht, um möglichst viele Zahlen auf einem Laborzettel zu haben.
Sondern um besser zu verstehen:
Wo stehe ich?
Was ist ausreichend vorhanden?
Wo lohnt es sich genauer hinzuschauen?
Was hat sich verändert?
Was gehört vielleicht weiter abgeklärt?
Denn deine Augen sind kein einzelnes Organ, das unabhängig vom Rest deines Körpers funktioniert.
Augengesundheit ist Teamarbeit.
In deinem Körper.
Zwischen verschiedenen Systemen.
Und manchmal zwischen verschiedenen Menschen, die mit ihrer jeweiligen Fachkompetenz hinschauen.
Deshalb sollten wir aufhören, nach dem einen Stoff für gesunde Augen zu suchen und anfangen, den Menschen dahinter zu betrachten.
Messen. Verstehen. Gezielt handeln.
„Das nehme ich auch. Das soll richtig gut sein.“
Kennst du diesen Satz?
Vielleicht hast du ihn sogar selbst schon gesagt.
Jemand erzählt begeistert von einem Produkt. Du liest einen Beitrag über einen bestimmten Nährstoff.
Eine Freundin schwört darauf.
Also denkst du: Vielleicht brauche ich das auch.
Doch genau hier fehlt eine entscheidende Person in der Geschichte: DU.
Dein Körper.
Deine Ernährung.
Dein Alltag.
Deine Medikamente.
Deine Belastungen.
Deine Versorgung.
Wir sind keine identischen Systeme, bei denen überall dieselbe Menge hineingehört.
Warum behandeln wir Gesundheit dann manchmal genau so?
Nach dem Gießkannenprinzip.
Ich möchte nicht wissen, was „man“ nehmen sollte. Mich interessiert: Was brauchst DU tatsächlich?
Vielleicht mehr.
Vielleicht weniger.
Vielleicht etwas ganz anderes.
Genau deshalb finde ich gezielte Diagnostik so spannend.
Nicht raten, was fehlen könnte.
Hinschauen. Messen. Verstehen.
Denn dein Körper ist kein Durchschnitt.
Messen. Verstehen. Gezielt handeln.
Ein bisschen Spaß.
Ein bisschen lockerer.
Einfach mal abschalten.
Für viele klingt Cannabis genau danach. Doch während du dich entspannst, passiert etwas, woran wahrscheinlich die wenigsten denken:
THC kann auch dein Sehen verändern.
Nicht unbedingt so, dass plötzlich alles verschwimmt. Es geht um viel feinere Dinge:
Wie gut erkennst du Kontraste?
Wie beurteilst du Entfernungen?
Wie funktioniert dein Sehen bei schlechtem Licht?
Wie schnell nimmst du eine Situation wahr und reagierst darauf?
Gerade beim Autofahren können solche Veränderungen plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekommen.
Und dann gibt es noch diesen alten Satz: „Cannabis ist doch sogar gut bei Glaukom.“
Ein wahrer Kern steckt tatsächlich darin: THC kann den Augeninnendruck vorübergehend senken. Eine geeignete Glaukomtherapie wird daraus trotzdem nicht.
Cannabis deshalb verteufeln?
Darum geht es nicht. „Harmlos“ ist ein großes Wort. Nur weil du dich entspannt fühlst, heißt das nicht automatisch, dass dein Sehsystem genauso arbeitet wie vorher.
Hand aufs Herz:
Hast du bei Cannabis jemals an deine Augen gedacht?
Gesundheitswissen Prävention Optometrie SEHENSWERT
Welche Menschen möchtest du auch in 20 Jahren noch ganz genau ansehen können?
Das Gesicht deines Partners?
Deiner Kinder?
Vielleicht irgendwann deiner Enkel?
Wir denken selten darüber nach, wie selbstverständlich gutes Sehen für uns ist. Bis es sich verändert.
Beim Rauchen kennen wir die Warnungen.
Lunge.
Herz.
Gefäße.
Doch unsere Augen vergessen wir dabei häufig.
Dabei gehört Rauchen zu den beeinflussbaren Risikofaktoren für die altersbedingte Makuladegeneration.
Und gerade die Makula brauchen wir für etwas unglaublich Wertvolles: unser scharfes, zentrales Sehen.
Gesichter erkennen.
Lesen.
Details wahrnehmen.
Auch für bestimmte Formen des Grauen Stars zeigen Studien einen Zusammenhang mit dem Rauchen.
Und dann ist da noch der Rauch selbst.
Wer kennt es nicht?
Brennende, gereizte Augen, wenn Rauch direkt ins Auge zieht.
Aber auch hier möchte ich differenzieren: Eine unmittelbare Reizung der Augenoberfläche bedeutet nicht automatisch, dass Rauchen eine chronische Dry-Eye-Erkrankung verursacht. Die Studienlage dazu ist nicht so eindeutig wie bei AMD und bestimmten Kataraktformen.
Und vielleicht denkst du jetzt: „Ich rauche schon so lange. Was soll Aufhören jetzt noch bringen?“
Doch genau dieser Gedanke wäre schade. Du kannst die vergangenen Jahre nicht verändern.
Doch du kannst entscheiden, welchen Risikofaktor du deinen Augen ab heute nicht mehr mitgeben möchtest.
Nicht aus Angst.
Sondern für etwas, das wir oft erst schätzen, wenn es nicht mehr selbstverständlich ist:
die Welt auch morgen noch sehen zu können.
Sehen GesundheitAb50
Freitagabend. Ein Glas Wein. Vielleicht zwei.
Du sitzt mit Freunden zusammen, entspannst dich und genießt den Abend.
Dass Alkohol in deinem Körper wirkt, weißt du. Doch hast du dabei schon einmal an deine Augen gedacht?
Denn während du dich vielleicht entspannter fühlst, arbeitet auch dein visuelles System unter veränderten Bedingungen.
Blicksteuerung.
Reaktionsfähigkeit.
Visuelle Verarbeitung.
Sehen findet eben nicht nur im Auge statt. Dein Gehirn sieht mit.
Auch beim Tränenfilm und bei trockenen Augen gibt es wissenschaftliche Hinweise auf Zusammenhänge mit Alkoholkonsum.
Und bei dauerhaft hohem Konsum kommt ein weiterer Punkt hinzu, über den kaum gesprochen wird:
die Nährstoffversorgung.
Chronisch hoher Alkoholkonsum kann mit Mangelernährung und Mikronährstoffdefiziten einhergehen. Ausgeprägte Mangelzustände können unter bestimmten Umständen sogar für den Sehnerv relevant werden.
Aber mir ist etwas wichtig:
Dieser Beitrag soll dir keine Angst vor einem Glas Wein machen.
Er behauptet auch nicht, dass Alkohol automatisch eine bestimmte Augenerkrankung verursacht.
Es geht um etwas anderes.
Verstehen, was unseren Körper beeinflusst. Denn deine Augen leben nicht getrennt vom Rest von dir.
Was du isst.
Wie du schläfst.
Ob du rauchst.
Welche Medikamente du einnimmst.
Und auch wie viel Alkohol du trinkst.
All das gehört zu deiner persönlichen Geschichte. Und manchmal lohnt es sich, bei Veränderungen der Augen genau diese Geschichte einmal genauer anzuschauen.
Denn Augengesundheit beginnt nicht erst am Auge.
Während du diesen Text liest, passiert etwas Faszinierendes in deinen Augen.
Du bemerkst nichts davon.
Und trotzdem arbeiten deine Zellen.
Sie nehmen Veränderungen wahr.
Sie reagieren.
Sie passen sich an.
Sie schützen sich.
Und dafür nutzen sie Signale.
Einen Teil davon kennen die meisten von uns unter einem ganz anderen Namen: „freie Radikale“.
Und wahrscheinlich hast du genau wie ich irgendwann gelernt:
Freie Radikale = schlecht.
Antioxidantien = gut.
Doch ganz so einfach ist es nicht.
Bestimmte reaktive Sauerstoffverbindungen können in kontrollierter Menge wichtige Signalmoleküle unserer Zellen sein.
Erst wenn Bildung und Regulation aus dem Gleichgewicht geraten, kann oxidative Belastung zum Problem werden.
Gerade bei unseren Augen ist dieses Thema faszinierend.
Denn deine Netzhaut ist ein Hochleistungsgewebe.
Licht.
Sauerstoff.
Energie.
Stoffwechsel.
Tag für Tag. Über Jahrzehnte.
Vielleicht bedeutet Zellschutz deshalb nicht, möglichst viel „wegzufangen“.
Vielleicht sollten wir zuerst verstehen, wie intelligent unser Körper selbst reguliert.
Denn während wir von außen über Falten, graue Haare und Älterwerden sprechen, findet im Inneren eine Welt statt, von der wir kaum etwas bemerken.
Eine Welt voller Signale. Einige davon entstehen durch genau die Moleküle, die wir bisher vielleicht nur als unsere Gegner betrachtet haben.
Hättest du gedacht, dass reaktive Sauerstoffverbindungen auch eine wichtige Funktion in der Zellkommunikation haben können?
Vielleicht beginnt es mit einer winzigen Falte.
Du schaust morgens in den Spiegel und plötzlich ist sie da….
Am Augenwinkel.
Gestern war sie doch noch nicht da, oder?
Und irgendwann kommen weitere kleine Veränderungen dazu.
Du hältst die Speisekarte etwas weiter weg. Das Licht beim Lesen könnte heller sein. Nach einem langen Tag fühlen sich deine Augen schneller müde an.
Wir sehen, dass wir älter werden.
Aber das eigentlich Faszinierende können wir nicht sehen.
Denn während sich unser Äußeres verändert, verändert sich auch im Inneren unglaublich viel.
Bis hinein in unsere Zellen.
Und genau dort beginnt für mich ein ganz anderer Blick auf das Älterwerden.
Nicht: Wie schaffe ich es, möglichst lange jung auszusehen?
Sondern: Was kann ich heute dafür tun, möglichst lange gut zu funktionieren?
Gut sehen.
Klar denken.
Mich bewegen.
Energie haben.
Mein Leben selbstbestimmt genießen.
Wir können die Zeit nicht anhalten.
Und wir können auch nicht jeden Alterungsprozess beeinflussen.
Doch wir können unserem Körper über viele Jahre Bedingungen geben, unter denen er seine Aufgaben möglichst gut erfüllen kann.
Und vielleicht ist genau das die schönste Definition von Longevity:
Nicht gegen das Alter kämpfen.
Sondern für möglichst viele gesunde, aktive Jahre leben.
Und unsere Augen?
Die sollten wir dabei nicht vergessen.
Denn was nützen uns zusätzliche Jahre, wenn wir die Welt um uns herum nicht mehr so erleben können, wie wir es uns wünschen?
Stress und Augen? Eine Binsenweisheit oder steckt doch mehr dahinter?
Vielleicht kennst du es:
Das Augenlid zuckt.
Die Augen fühlen sich trocken an.
Alles wird anstrengender.
Licht nervt plötzlich mehr.
Und du fragst dich:
„Was ist denn jetzt los?“
Stress kann dabei eine Rolle spielen.
Beim typischen Lidzucken gehören Stress, Müdigkeit, Schlafmangel, Koffein und lange Bildschirmzeiten zu den möglichen Auslösern. (EyeWiki)
Und Magnesium?
Ja, ein ausgeprägter Magnesiummangel kann Muskelzuckungen begünstigen. Aber: Lidzucken bedeutet nicht automatisch Magnesiummangel.
Genau wie Flimmern oder Lichtblitze nicht einfach mit Stress erklärt werden dürfen.
Denn ähnliche Beschwerden können ganz unterschiedliche Ursachen haben.
Deine Augen sind kein isoliertes System.
Was in deinem Alltag passiert, kann sich auch darin zeigen, wie sich dein Sehen anfühlt.
Aber nicht jedes Symptom erzählt dieselbe Geschichte.
Darum lieber einmal genauer hinschauen, statt vorschnell eine Erklärung zu finden.
Binsenweisheit? Vielleicht.
Aber manchmal lohnt sich gerade bei den vermeintlich bekannten Themen der zweite Blick.
Kennst du das:
In besonders stressigen Phasen reagieren deine Augen anders?
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