Alwara lebt trotzdem glücklich
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Hier möchte ich ab und an meine Lebenserfahrungen teilen .... warum ich mich als glücklich beschreibe, obwohl ich eine Depression, Endometriose, Fibromyalgie, Arthrose, Herzerkrankung und Bandscheibenvorfall habe....
19/05/2026
Element 'Wasser'
(Ungesehene) Kraft
Das Wasser ..... mein Element.... obwohl ich als Kind zweimal fast ertrunken bin.....im Wasser fühle ich mich wohl....es zieht mich magisch an....erdet mich ... mein geliebtes Basenbad gibt mir derzeit ein paar Stunden ohne Schmerz.... ich kann mich darin einhüllen und mich mental in meine Glückshaube zurück ziehen
... bei einem Hochwasser an der Sieg bin ich mal mit Gummistiefeln ins Wasser auf den Siegauen....ca 20 m vom eigentlichen Flüsschen entfernt....keine 5 Minuten und mir wurde klar ....wenn ich jetzt ausrutsche, komme ich vielleicht nicht rechtzeitig auf die Beine..... die Strömung und der Sog ist zu stark
... die Kraft fasziniert mich .... man sieht sie nicht und doch ist sie da.... oft finde ich den Zugang zu meiner Kraft nicht ....doch ist sie da.... so wie unzählige Wassertropfen sich in einem Fluss wiederfinden und ungeahnte Kräfte entwickeln.....so sind unzählige Körperteilen miteinander verbunden und können ebenfalls ungeahnte Kräfte freisetzen.... viele Flüsse werden geformt, manipuliert ....so wie wir auch..... derzeit läuft ein Renaturierungsprogramm an der Erft.... ein Coaching / Therapie.... diese Veränderung ist nicht immer willkommen...bringt Unsicherheiten....andere freuen sich ....
Vielleicht befinde ich mich gerade in der Renaturierungsphase ... die Schmerzen motivieren mich .... lassen mich aber auch oft verzweifeln und nicht sehen / denken wie es weitergeht ...wielange und ob es Sinn macht .... denn irgendwann ist mein Leben eh vorbei.... Unsicherheit / Ängste ....
Dankeschön für Inspirationen von z.B. Andrea Kirchner .... es hilft mir, mich zu sortieren.... das Wasser ist dann immer etwas klarer... die permanente Anspannung löst sich...
Heute Morgen nehme ich wieder ein Basenbad.... die Schmerzen nach gestrigem Treppensturz sind unangenehm, aber ich kann es gut aushalten. Dies ist wohl auch der Heilpraktikerin Jessica Bernhardt zu verdanken.... Bioresonanz hilft mir bei entsprechender Anwendung derzeit sehr gut....
Die Erfahrungen machen mich skeptisch und vorsichtig...Wut und Verzweiflung rütteln Mut frei und ich versuche in meinem Tempo mein Leben glücklich zu gestalten.
Sich einzuhüllen bedeutet Schutz und Geborgenheit, aber auch Abgrenzung und Ausgrenzung.
Wenn ich mich meinen sozialen Bedürfnissen widmen möchte....brauche ich die Interaktion mit anderen Menschen und muss die Hülle (Glückshaube) öffnen. Die Balance finden diesbezüglich und halten ist eine Lebenskunst, die bis zum letzten Atemzug anhält.
Mein Element zu kennen und es zu nutzen....macht mich glücklich.
Mich mental in meine Glückshaube zurück zu ziehen und das Gefühl von Schutz und Geborgenheit zurück zu holen.... macht mich glücklich.
Die Bereitschaft die Balance finden zu wollen und dafür immer wieder neue Abzweigungen und Umwege zu gehen .... macht mich glücklich
08/05/2026
Selbstsabotage
Depression
Depression hat viele Facetten.... und dazu gehört auch die Selbstsabotage...
Bisher bezeichnete ich viele Handlungen oder Unterlassungen als.... 'ich erlaube mir das, was mir gut tun würde NICHT' ....'ich bin es nicht wert' .... 'ich geh über meine Grenzen, weil alle anderen wertvoller sind' ...
Jetzt kam ich öfters in Stress, weil ich mich trotz guter Planung bezüglich Zeitmanagement fast zu spät zu meiner Psychotherapeutin oder Heilpraktikerin kam. Begleitet mit dem Gefühl....dass ich Zeit und Geld für Sinnvolleres, also Gutes für andere einsetzen könnte.... ich bin es nicht wert ... gefolgt von...wenn ich verschwinde... niemand würde mich vermissen ...
Mein Verstand sagt was anderes.... gebe ich meinen emotionalen Gedanken nicht hin....reflektiere ich mein Handeln bzw Unterlassen.... schaffe ich es doch zu den Terminen und kann daraus auch Kraft schöpfen....
Im Alltag fällt es mir nicht so auf ....bei näheren Betrachtungen ist es jedoch täglich so .... Auch musste ich mir schon eingestehen.... dass ich meine Fürsorge gravierend vernachlässige und somit die therapeutischen Heilungswege verhindere .... das geschieht nicht absichtlich / bewusst .... kann somit nur bedingt von mir verändert werden.... sich das durch Reflektion bewusst zu machen ....immer und immer wieder ist ein erster Schritt und ich hoffe.... es folgen weitere....
Es scheint so....dass ich den Status Depression durch Selbstsabotage unterstütze.... statt durch Selbstfürsorge gegen die Depression anzugehen.
Sich abgelehnt fühlen von mir wichtigen Menschen.... macht es gerade nicht einfacher, die Selbstfürsorge aufzubringen.... Mut aufbringen.... nachfragen....das Gefühl verbalisieren.... es ist nicht leicht....aber hilfreich.
Mut aufbringen, wenn es nötig ist....macht mich glücklich
Auch unangehme Erkenntnisse zulassen können, macht mich glücklich
Das eigene Leben und die Natur betrachten .... bildliche Symbole finden, um bestimmte Gedanken und Gefühle damit verknüpfen... erleichtert mir vieles und macht mich dadurch glücklich
Die Brennessel steht für mich für Abgrenzung/ Grenzen setzen und dennoch Möglichkeit für Nähe geben.... manchmal "verbaue" ich mir selbst den Zugang / Nähe....
15/04/2026
Schlechtes Wetter....Depression?
Schönes Wetter....keine Depression?
"Du siehst gut aus.... bei dem Wetter kein Wunder" .... schön, dass ich gut aussehe... schade, dass ich mich nicht so fühle....
Oft wird die Depression mit einer depressiven Verstimmung (Traurigkeit Melancholie) gleichgesetzt.... eine Depression verändert einen Menschen auch körperlich und Folgeerkrankungen können sich ausbreiten.
Raus gehen in die Natur bei schönem Wetter finde ich toll. Doch ist die Depression aktiv bzw deutlich spürbar.... hüllt sie mich in einen Schleier, der mir den Blick auf Schönes verwehrt. Ich weiß, es sind tolle Blüten da und ich mache z.B. Fotos davon....um so den Schleier zu lüften.... den Blick dafür zu bekommen.... aber manchen Menschen ....manchmal auch mir ....ist dies zu mühselig, sie spüren selbst dafür keine nötige Energie ....
Es ist leider so, dass ein Winterblues nicht durch schönes Wetter einfach weg ist .... das kann bei Menschen ohne Depression so sein ...mit Depression muss man selbst dafür sorgen, daß Schöne bewusst wahrzunehmen.
Grundsätzlich tut mir Wärme gut.... egal ob am Ofen oder im Sonnenschein.... aber ich kann dennoch sehr depressiv sein....
Es reicht mir nicht aufzustehen und auf die warme Terrasse zu gehen....ich muss täglich mehrfach den Schleier lüften und mir bewußt machen, dass ich gute Gedanken, Gefühle und Selbstwertschätzung zulassen darf .... das ist kein Kampf, sondern Routine... bewusst geübt immer wieder....bis sich Routine einstellte.... wird diese Routine unterbrochen und anderes wichtiger ....hat die Depression leichtes Spiel und mein Körper reagiert darauf mit besonderer Schmerzsymptomatik, die durch weitere Erkrankungen eh schon vorhanden ist.
Es ist leicht zu sagen ...dann ziehe rechtzeitig Grenzen....oft ist meine Hilfsbereitschaft auch mein Elexier für Selbstwertgefühl. Anerkennung zu spüren ist für mich deutlich mehr Wert als Sonnenschein und dafür tue ich gerne viel .....
Routine und Rituale sind mein inneres Gerüst.... Veränderungen können es instabil machen .... Grenzen setzen ist erstmal nur, 'ich kann nicht helfen, ich hab Werkzeug in der Hand' .... danach erst überlege ich genau...wo vielleicht etwas fehlt und wo "nur" eine Einstellung (Schraube locker 🤔😅) fehlt.... Humor ist dabei manchmal hilfreich ....
Meinen 'Schleier' immerwieder lüften zu können....macht mich glücklich
Mir ggf Hilfe / Inspirationen zu suchen bei Heilpraktikerin Jessica Bernhardt ... oder Andrea Kirchner oder meiner Psychotherapeutin oder Menschen, die mich verstehen....macht mich glücklich
Grenzen für mich setzen, ohne andere zu verletzen, gelingt nicht immer .....aber sehr oft und wenn es gelingt macht mich dies auch glücklich.
22/03/2026
Zum Foto...
Auch wenn wir uns tot oder nutzlos fühlen.... man ist immernoch aufeinander angewiesen
Wieviel Leben in und um einen steckt....sieht man nicht auf den ersten Blick
Dennoch gibt es die persönliche Endlichkeit, wobei .... Energie geht nicht verloren.... Erinnerungen auch nicht
Ein glückliches Leben ist mir wichtig.
'Warum tun nicht alle kranken Menschen alles, um gesund zu werden? Warum hören sie nicht zu oder nehmen einfach die Heilmittel nicht?'
Das wurde ich gefragt und musste zugeben....ich tue viel ....aber nicht alles. Von manchen Heilmethoden bin ich nicht überzeugt, manche passen nicht zu mir (zuviele Nebenwirkungen) und vor manchem hab ich Angst....besonders was meine Traumen betrifft.... Hypnose oder andere Methoden, die sehr tief gehen können, traue ich mir nicht zu.... wenn da zuviel hoch kommt ....befürchte ich....gehe ich psychisch zugrunde...
Vielleicht kommt der Tag....an dem ich es mir zumute und mich stark genug fühle.
Derzeit betreut mich zusätzlich eine Heilpraktikerin und das tut mir in jeder Hinsicht sehr gut ....Auch wenn es zeitweise zur Übersäuerung kommt und ich z.B. mit einem Basenbad wieder für mehr Schmerzfreiheit sorgen muss ... so ist es ein weiterer Fortschritt für mich ....hilft mir glücklich zu sein....trotz allem.... Dankeschön an Bernhardt
Zu der o.g. Frage....
1. Manche erlauben sich den Heilungsprozess nicht.... bei Depressionen oft so, oft unbewusst
2. Man hat Angst, dass sich dadurch im sozialen Miteinander zuviel verändert und der eigene Status damit auch.....oft ist dies unbewusst
Was -wäre-wenn-Fragen.... können einem helfen, die Grundlage zur Heilung zu schaffen.
Daher machen diverse Hilfestellung mit unterschiedlichen Ansätzen durchaus Sinn und stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Professionelle Helfer können dies oft nicht tolerieren. Meine Erfahrung ist jedoch ..... dass sich die Psychotherapie durchaus mit anderen Methoden "vertragen" wie Transformation und Naturheilkunde.
Jedes Betreten eines Heilungsweges ist erstmal gut und bringt einen weiter.... oft merkt man nach einigen Schritten....dieser Weg ist nicht so gut wie angenommen....dann wünsche ich Mut zur Korrektur und Anpassung.... jeder hat seine Geschwindigkeit und Kräfte ...
Selbsteinschätzung ist daher ein großer Schatz....
Mut für kleine Veränderungen zu haben....macht mich glücklich
Mein eigenes Tempo kommunizieren zu können...macht mich glücklich
Handlungsfähigkeit zu erkennen....macht mich glücklich
Mein Fazit...
Heilungsprozess ist nix für Feiglinge
10/03/2026
Loslassen
Vertrauen
Innerer Frieden
Verständnis
Loslassen
Ein großes Wort.....wer therapeutische Erfahrungen gemacht hat .....hat es wahrscheinlich gesagt bekommen...
Dennoch verweigern sich viele ..... bzw. können das 'Loslassen ' nicht umsetzen.
Viele verwechseln 'jemanden loslassen ' mit Kontaktabbruch und/oder lieblos zu sein. Beides kann, muss aber nicht sein. Oft ist Kontaktabbruch der einfache Weg. Nach einem offenen Streit ist dies auch eher einfach. Bei Familienangehörigen bleibt jedoch i.d.R. eine Lücke .... wer will sein Kind schon verlieren? .....wer will Eltern verlieren? ....oder Geschwister?
Der Erfolg in diesen familiären Kontaktabbrüchen ist oft nur kurzfristig.
Sinnvoller ist es, am Umgang miteinander zu arbeiten.... Nach dem Motto....verändere ich mich, verändert dies auch den Umgang mit dem Gegenüber.
Gesellschaftlich werden schwierige Beziehungskonstellationen unter dem Aspekt Schuld/Opfer betrachtet. Man versucht sich dann da irgendwie 'einzuordnen'. Eine eher schlechte Art und Weise damit umzugehen.
Mit Empathie und ggf Hilfe kann man die Rollen theoretisch tauschen und die Ursache für die gestörte Beziehung wertfrei versuchen zu verstehen / nachvollziehen. Dabei ist es wirklich wichtig, sich von Opfer / Schuld zu befreien.
Bei dieser Betrachtungsweise ist ein 'Loslassen' ohne Kontaktabbruch möglich. Vielleicht braucht man zeitlich und räumlich einen gewissen Abstand, aber der Mehraufwand lohnt sich....Auch um Erlebtes nicht an andere (Generationen) weiter zu geben.
Mir helfen ist Rituale.... dies habe ich über 1 Jahr praktiziert und nach ca 3/4 Jahr kam das innere Gefühl von innerem Frieden .... Seither kann ich trotz kleiner Verletzungen, einen guten, gesunden Umgang pflegen.
Es gibt auch andere Möglichkeiten. Jeder Mensch hat Kreativität in sich, um genau dafür Wege zu finden.
Dafür muss man sich selbst vertrauen. Grundsätzlich traue ich das jedem Menschen zu.
Kinder 'Loslassen' oder dem Partner*in Raum geben durch 'Loslassen' setzt Vertrauen voraus. Das Selbstvertrauen im Notfall Krisen gemeinsam zu meistern, das Gegenüber 'aufzufangen' ....Vertrauen auf die Fähigkeiten des anderen.... etwas Mut schadet dabei nicht..... es lohnt sich.... und überrascht die meisten.... es gilt der Spruch 'man wächst an seinen Aufgaben' ....
Ich wünsche jedem einen verantwortungsvollen Umgang ....mit sich selbst und für einen selbst wichtigen Personen....
Die Natur macht uns das vor .... daher tut der Umgang gut....
Mich mit mir und anderen auseinander zu setzen, zu reflektieren, meine Einstellung ändern zu können....macht mich glücklich.
Wege zu finden mittels Kreativität....macht mich glücklich.
04/02/2026
60 Jahre
Neubeginn?
Anfang vom Ende?
Seniorin
15 Jahre lebe ich nun über der Prognose einer Kardiologin....mit 31 Jahren sagte sie mir, dass wird jedes Jahr schlimmer und mit Anfang 40 werden sie sterben, spätestens mit 45 Jahren.... das war in einem Herzzentrum mit gutem Ruf.... Betablocker, keine Herzsportgruppe ist für mich geeignet.... es war ein gefühltes Todesurteil und ich beschloss....nicht Mutter zu werden.... das war das Schlimmste.... ob berufliche oder private Entscheidungen...der Wunsch Mutter zu werden, schwingte stets mit.... mit Endometriose eh schon schwierig ....aber mit dieser Prognose, war der Wille da, mich von diesem Wunsch zu verabschieden.....meine Partnerwahl war so...ja ist liebenswert, aber sicherlich als Vater untauglich.... äußerte sich mein Lebenspartner dann doch, dass er sich Kinder mit mir vorstellen könnte....fand ich irgendeinen Grund, die Beziehung zu beenden ...
Ich selbst war ja überzeugt, dass ich aufgrund der zahlreichen Lebensmittelallergie- und Unverträglichkeiten ein so schlechtes Herz habe.... fand aber niemanden, der das bestätigte ..bzw ein Kardiologe bestätigte es mir ... aber diese Kardiologin verneinte das vehement.... und schließlich war sie ja im renommierten Herzzentrum....
Eines Tages dann zu allen anderen Erkrankungen Gürtelrose.... der Hausarzt wollte das nicht behandeln und verwies mich zu einem Hautarzt ... aus Verzweiflung folgte ich dem Rat einer Kollegin und fuhr zu einem ehemaligen Arzt, der in seinem hohen Alter nur noch mit Naturheilverfahren arbeitete.... ich konnte sofort zu ihm und er konnte mir helfen.... da ich für Gürtelrose recht jung war ,fragte er wo sonst noch " Baustellen " sind .... er empfahl Bioresonanz.... mein Gamechanger.....
Ich konnte wieder alles essen und trinken....dennoch machte das Herz Probleme, wenn auch nicht so heftig.....eine kleine OP und es wurde deutlich besser, leider ohne dauerhaften Erfolg .... wieder Experimente mit diversen Medikamenten, die deutlich mehr Nebenwirkungen hatten, als gewünschten Nutzen....
Vieles folgte ....auf das ich gerne Verzichtet hätte ....kleine Schlaganfälle, Autounfall, Endometriose OPs, Bandscheiben OP....Komplikationen.... aufgrund der mehrfachen akuten Baustellen waren die Reha-Kliniken mit mir überfordert ... immer mehr war klar....ich muss meinen Weg finden ... ich kann keinen fragen....ich muss ihn mir selbst zusammen suchen.... ich widmete mich der Suche .... Erkenntnisse folgten und das klare Ziel ...der innere Frieden ist das Wichtigste für Gesundheit und (Über-)Lebenswille und für ein glückliches Leben trotz allem.... unabdingbar....
Mein Leben ist nicht perfekt....aber einzigartig..... dass ich jemals 60 Jahre alt werde....das hätte ich nie geglaubt...
Nicht Mutter geworden zu sein....ich danke Gott dafür, dass ich dennoch nicht verbittert bin deshalb, ich mich für andere Eltern sehr freuen kann, dass ich mit Kindern gut kann.... dass ich gerne mit Menschen zu tun habe, aber auch Freundschaften wohl überlegt eingehe....
Verzweiflung, Wut und Mut haben mich auf einen guten Weg geschubst.... der Tod wird irgendwann kommen, ich fühle mich dazu bereit, aber da ich nicht weiß, wann es soweit ist...lebe ich weiter....feiere auch mein Leben .... suche weiterhin nach einem guten Weg ....denn Leben bedeutet auch ständige Anpassung und neue Ausrichtung. Somit ist jeder Tag ein kleiner Neubeginn....
Jeder Tag bringt mich auch dem Tod näher und somit ist jeder Tag auch ein Anfang vom Ende und somit auch entscheidend, wie groß meine, bleibenden Fussabdrücke sein werden. Also weiterhin Verantwortung tragen....
Seniorin bin ich nun offiziell.... vielleicht kann ich mir dies und das eher gönnen....weil ich nicht mehr nur sparen will, weil man sich als Seniorin eher Hilfe holen kann ...
nicht die Zahl der Jahre ist entscheidend, sondern was man daraus macht... Diesbezüglich bin ich sehr zufrieden mit mir.
Aus heutiger Sicht würde ich jedem dazu raten, bei gesundheitlichen Problemen den eigenen Weg in den V(F)ordergrund zu stellen und sich nicht nur auf Fachärzte mit eingeschränkter Sichtweise zu verlassen. ...dazu gehört auch die Eigenverantwortung für eigene Gesundheit zu beachten....
Dankeschön an euch ...
Auch ihr tragt dazu bei....dass ich mich gesehen fühle .... dass ich Fussabdrücke hinterlassen kann....
Meinen Weg des Lebens gestalten zu können....macht mich glücklich....
Meinen Lebensweg anpassen zu können ....macht mich glücklich
Meinen inneren Frieden zu hüten....macht mich glücklich
07/01/2026
Vergänglichkeit
Nachhaltigkeit
Verantwortung
Der erste selbstgestrickte Pullover. Reine Wolle.... von Junghans inkl. Anleitung.
Gestrickt mit 12 Jahren ....damals noch knielang ... das war hip....irgendwann hab ich ihn gekürzt. In 2 Jahren wird er 50 Jahre alt. Er hat mich also durch viele gute und schlechte Phasen begleitet. Für mich ist er zum Symbol geworden für Beständigkeit, Anpassung und Tragbarkeit. So schön ist er nicht mehr .... das Gelb ging verloren beim Kürzen.... aber er passt noch immer zu mir und ich genieße die Wärme in diesen kalten Tagen. Vielleicht steckt auch etwas Zuversicht mit drin. Vieles triggert mich derzeit...macht mir Angst.... und dann dieser Pullover .... mit 12 Jahren war es schon eine Herausforderung....der ich mich aber mutig stellte.... so stelle ich mich immer wieder den Ängsten entgegen und versuche Zuversicht zu stärken
Der Pullover verbindet mich mit meiner Oma ....
Eine kleine Geschichte aus meinem Leben.... 1978 gab es ordentlich Schnee und ich ging zu Fuß zu meiner Oma (gut 7 km ).... es schneite unaufhörlich....ich trug diesen knielangen Pullover und Opa's alten Filzhut mit großer Krempe...die langen, dicken Haare trug ich offen. Einige Autofahrer fragten, ob sie mich mitnehmen sollten....dies war mir aufgrund der Glätte zu gefährlich.... als ich bei meiner Oma ankam .... war mein Pullover voll mit kleinen Schneekugeln und ebenso meine Haare....Oma trocknete mit einem Fön meine Haare und der Pullover wurde aufgehangen zum trocknen....dann gab es erstmal ein paar frische Waffeln mit Kirschen und Sahne....Oma hatte immer alles da ....um mal eben ein paar Waffeln zu backen.....
Ehrlicherweise weiß ich nicht mehr wie ich wieder nach Hause kam. Oft übernachtete ich auch bei ihr.... ich verbinde viel Geborgenheit mit ihr.... aber auch Anstand .... Heilwissen .... einfaches Leben... Für andere da sein als christliche Verpflichtung und Verantwortung....
Die Affinität zu Naturheikunde, Wollverarbeitung vom Spinnen bis zum Stricken kommt sicherlich aus dieser gemeinsamen Zeit....Nutztiere hatte sie nicht mehr und somit hab ich sie auch nie am Spinnrad gesehen.... leider gibt es das Spinnrad auch nicht mehr .... aber ich hab ein gutes Rad und hoffe....die Muße zu finden, es nach längerer Pause wieder zu nutzen.
Der Pullover ist nicht mein einziges 'Altertümchen' in meinem Kleiderschrank.... aber sicherlich mit dem längsten Post.... 😅
Bald werde ich 60 Jahre und durch die Rauhnächte beflügelt...schaue ich auf mein Leben.... lasse vieles in der Vergangenheit ruhen .... nicht vergessen....aber auch nicht präsent in der Gegenwart.... an anderem halte ich stur fest, es sind Dinge dabei, die symbolisch für Stärke, Geborgenheit, Herausforderung mutig annehmen stehen.... Wenn Menschen scheinbar nicht meine Bedürfnisse erkennen, tragen mich symbolische Dinge oft durch diese Zeit.
Symbolische Dinge, die mich an meine Stärke und Durchhaltevermögen erinnern zu haben...macht mich glücklich....
Unterscheiden zu können, was bleiben soll und was gehen kann.... macht mich glücklich.....
Anpassung als Kompromiss statt entweder / oder.... macht mich glücklich.
01/01/2026
Ein Frohes Neues Jahr!
Das wünsche ich jedem von Herzen.
Auf dem Bild bin ich am ersten Morgen 2026....
Für die meisten ein unscheinbarens Detail... die Decke.
Diese Decke wurde von fleißigen Spinnerinnen anlässlich meiner Hochzeit gefertigt. Naturwolle vom Alpaka wurde gesponnen und verstrickt.... jede hat ihr Quadrat oder auch mehrere gemacht. Der Hochzeitstag jährt sich zum 17. Male in diesem Jahr.
Mit den meisten Damen hat sich der Kontakt verloren. Was blieb ....sind die guten Wünsche für mein Glück mit meinem Mann. Die Gewissheit...Auch Menschen ...mit denen ich nicht mein Leben teile...wünschen mir nachhaltig Gutes....
Es ist nicht selbstverständlich.... aber umso mehr sollte man es würdigen....fast 17 Jahre im Gebrauch .... sie tut...wofür sie geschaffen wurde...Liebe Geborgenheit Wärme Schutz....
Ich wünsche jedem einen Platz für Ruhe Wärme Geborgenheit und Liebe.... manchmal kann man dieses Empfinden dafür nicht aufbringen....Depression kappt oft auch die Empfänglichkeit dafür .... eine Decke oder etwas anderes kann einen daran erinnern.
Die Dankbarkeit ...macht mich glücklich.
Das Empfinden können...macht mich glücklich.
14/12/2025
Schuld
Schuldgefühle
Schuldzuweisungen
Klarheit
Leichtigkeit
Schuld.... wann ist man schuldig?
Wenn man absichtlich etwas, also bewusst etwas tut, was anderen schadet. Dann ist man schuldig. Wenn man dann ggf Schuldgegühle entwickelt....könnte man hoffen, daß dies nicht wieder passiert.
Schuldzuweisungen werden jedoch weitaus umfangreicher getägtigt....besonders in sozialen Beziehungen. Wenn man die Schuld für eigene Gefühle in anderen sucht und meint sie ggf gefunden zu haben.... gibt man Eigenverantwortung ab.
Versucht man unbewusst durch Schuldzuweisungen sein Gegenüber zu einem anderen Umgang zu bewegen ... mag man selbst nicht klar über seine Gefühle reden oder man will nicht danach schauen, warum man so getriggert wird....
In der Erziehung werden oft Schuldzuweisungen gemacht, weil man es selbst so erfahren hat und weil man sonst keine Alternativen dazu kennt ( also eigentlich sich ohnmächtig fühlt) .... dies soll auch Wertigkeiten vermitteln... jedoch kommt es darauf an, wie genau Schuldzuweisungen ei gesetzt werden ... Manche entwickeln daraus ein generelles Schuldgefühl und denken, dass sie für jedes ungute Gefühl verantwortlich sind. Daraus entsteht ein geringes Selbstwertgefühl und Unfähigkeit sich klar zu äußern, was will ich, was brauche ich, um eigene Wertschätzung aufrecht zu erhalten. Man ist dann mehr darauf bedacht, all sein Tun so auszurichten, dass es anderen gefällt oder man versucht mit aggressiven Verhalten zu distanzieren.
Es ist eben doch ein Unterschied....
ob man sagt....du machst mich immer nieder und fertig
Oder
Ob man sagt...ich fühle mich nicht wahrgenommen und gesehen, .... ich möchte positive Zuneigung und Anerkennung.... mir fehlt ..
Therapie bedeutet auch sich mit seiner eigenen Geschichte und eigenen 'dunklen' Seiten zu beschäftigen. Es bedeutet, sich mit Hilfe mehr Klarheit zu verschaffen.
Wer sich und andere versteht ohne zu beurteilen und zu verurteilen .... der kann vieles Loslassen und mit mehr Leichtigkeit durch sein Leben gehen.
Wenn man los lässt oder eine "
'Tür verschließt' .... dann können neue Begegnungen passieren und man selbst ändert seine Einstellungen.
Weihnachtszeit.... ist auch Besinnung ....Was bin ich...Was will ich....Was habe ich geschafft und was ist noch zu tun in meinem Leben ...
Leben bedeutet auch Entwicklung / Veränderung / Anpassung....ein Prozess der mit dem letzten Herzschlag nur fast beendet ist .... denn jeder Mensch hinterlässt Erinnerungen, die andere Menschen in ihrem Leben beeinflussen.
Mir Zeit nehmen für mich...macht mich glücklich
Mich wahrzunehmen mit meinen Veränderungen...macht mich glücklich
Mich bewußt von Verurteilung und Beurteilung zu verabschieden....macht mich glücklich und gibt mir inneren Frieden....
22/11/2025
Erbe
Verantwortung
Lebensgestaltung
Den "Alten" zuhören ..... was sie nicht sagen
Unter Erbe versteht man meist erstmal Werte zum Anfassen und Ausgeben.
Da ist aber auch das imaginäre Erbe ....das was wir oft garnicht merken ....zum Einen ist die Genetik wohl das erste Erbe und dann folgt die Erfahrung und Wertigkeit ....die wir übernehmen duch Vorbild und Erziehung. In der Pubertät entscheidet man sich gerne mal gegen die Vorbilder und Wertigkeiten....will alles anders und besser machen ....dann kommt es zum Rollentausch .... und zack passieren wir den Weg des imaginären Erbes und machen die gleichen "Fehler" wie unsere Vorbilder ....
Nur ein bewusstes Leben kann Veränderung bringen und ob diese letztendlich gut oder schlecht war ....stellt sich oft viel später raus....
In Zeiten von politischen Unruhen und gesellschaftlicher Unzufriedenheit ....schaue ich ab und an in die Vergangenheit....auch in die meiner Familie .....
Mein Drang zu verstehen....der war immer da.... verstehen bedeutet keine Bewertung....weder gut noch schlecht .... warum handelt jemand so ?..... warum konnte er / sie nicht anders entscheiden? Diese Fragen haben mich beruflich ebenfalls immer wieder weiter gebracht ....
Heute Morgen stelle ich mir diese Fragen erneut ... wann habe ich nicht mehr zugehört ...ich finde keine passende Antwort...bin da wohl betriebsblind .... aber dafür gibt es Profis ....die ich fragen kann....
Ich kann auf andere schauen und sehe deren groben Lebensweg ....
Krieg war für einen Teil in meiner Familie eher zwar politisch und wirtschaftlich schwierig ....aber sie waren in ihrer Existenz kaum bedroht..... Zitat: "...am Anfang von Hitler's Macht wurde das Kreuz im Klassenzimmer abgehangen.....der Lehrer änderte seine Kleidung und am Ende des Krieges wurde das Bild des Führer's abgenommen und das Kreuz wieder aufgehangen ..." es gab Baracken für Vertriebene und auf dem Land kamen die Städter und tauschten alles für Lebensmittel.
Krieg für den anderen Teil meiner Familie bedeutete .... Verlust von Freunden, Nachbarn, Begegnungen mit Toten, die man kannte ....Vieh was in Ställen verreckte, weil man die Familie erschossen hatten.... unsichere Soldaten durch Sprachbarriere und Ängste ... lieber ein zuviel töten,als einen zuwenig.... Kinder, die aus Angst auf alles schossen....
Flucht .... im Winter ... Verlust .... aber überlebt ...
Ab da begann der Vorhang ....das Schweigen ....
Worüber nicht gesprochen wurde.... man war zum Bittsteller geworden .... eine wohlhabende, angesehene Familie .... nun Vertriebene.... Familie konnte nur bedingt helfen.... war selbst betroffen vom Bombenhagel...... sie wurden zugewiesen ... hier da habt ihr was...macht was draus.... die neuen Nachbarn empört.... kommen hier an und nehmen sich einfach Haus und Land ... wer sind die ....warum zu uns ... die sind anders .... die gehören nicht zu uns ....
Dieser Teil meiner Familie musste nicht nur von vorne beginnen ....sie mussten besser sein als die Nachbarn ....um irgendwann zumindest gleichwertig zu sein... Fleiß und den Familienmitgliedern alles denkbare abverlangen und zumuten.... das prägte die Kindheit und übertrug sich auf die folgende Generation zum Teil....gesprochen wurde darüber nie .... Fragen danach abgetan.... als Erwachsene hakte ich immer wieder nach .... spärlich kamen einige Informationen.... und zumindest teilweise ging Unverständnis in Verstehen über .... auf beiden Seiten .... durch Gesagtes und das....worüber man nicht sprechen konnte.....
Noch immer wird das in Anspruch nehmen von Profis als Schwäche ausgelegt ... dabei ist es mutig und zeugt von Stärke ....sich diesem Teil zu widmen und somit nachfolgenden Generationen Last zu nehmen und den Weg für neue Wertigkeiten zu ebnen ....
Nur über Verstehen und aus den Fehlern lernen ....kann es besser werden.... den Weg ins Hier und Jetzt zu ignorieren macht keinen Sinn....
Glücklich sein im Hier und Jetzt ... war ein langer Weg
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