Was ist EMS? EMS steht für „Elektrische Muskelstimulation“. Auch für den Leistungssport gibt es EMS Training seit vielen Jahren. Wie läuft das Training ab?
Bereits seit Jahrzehnten wird EMS zur Rehabilitation der Muskeln etwa für Schwerstverletzte, Komapatienten und Astronauten eingesetzt. Bis vor rund 7 Jahren gab es jedoch kein Konzept, was sich für den Einsatz im Breitensport eignete. Der Sportler trägt eine spezielle Unterwäsche. Darüber trägt sie oder er eine leicht befeuchtete Weste und Elektroden an Beinen, Armen und Gesäß. Eine Trainingseinhe
it dauert 20 Minuten. Dies mag wenig erscheinen, jedoch ist EMS ein hochintensives Training welches alle Muskelgruppen anspricht und von seiner Intensität her einem mehrstündigen herkömmlichen Training entspricht. Für das Training selbst werden Stromimpulse im Niederfequenzbereich an die Elektroden gesandt. Dabei folgt auf einen 4-sekündigen Impuls jeweils eine 4-sekündige Pause. Unter Anleitung eines Trainers werden jeweils in den 4-sekünidgen Impulsphasen verschiedene Übungen durchgeführt. Dabei arbeitet der Sportler nicht gegen Gewichte, sondern gegen den durch den Strom aufgebauten Widerstand. Was sind die Vorteile von EMS Training? Eine Trainingseinheit dauert lediglich 20 Minuten. Wie gesagt, mag dies wenig erscheinen, jedoch überzeugt in der Regel bereits das erste Training durch die Zeitersparnis, welche man gegenüber herkömmlichem Training erzielt. Da nicht mit schweren Gewichten gearbeitet wird, ist das Training äußerst gelenkschonend. Gleichzeitig kann durch das Training schon nach wenigen Trainingseinheiten eine Straffung des Gewebes erreicht werden. Verschiedene Studien (und im Übrigen auch unsere Erfahrung) belegen zudem, dass das Training bei Rückenschmerzen extrem hilfreich ist. Gerade für Menschen, die viel Zeit am Schreibtisch sitzen und nicht so viel Zeit für Sport aufbringen können bzw. wollen ist EMS Training das ideale Training um trotzdem fit und schmerzfrei zu bleiben.