Klanghafen Lindau
Ich begleite Menschen mit Klang, Natur und achtsamer Präsenz zurück zu mehr Ruhe, Stabilität und Verbindung.
Für Zeiten innerer Unruhe, Erschöpfung und ebenso in der Begleitung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen.
23/09/2026
Es gibt diese Momente, da muss nichts gelöst, entschieden oder verstanden werden.
Einfach irgendwo sitzen.
Schauen. Hören.
Wahrnehmen, was gerade da ist.
Vielleicht brauchen wir gar nicht immer eine Antwort. Manchmal reicht ein bisschen Ruhe in der Natur, damit wir uns selbst wieder hören. 🌿❤️
17/09/2026
Gewissheit durch Früherkennung
Am Mittwoch, den 07.10.2026, findet in Lindau ein Demenz-Screeningtag statt.
Bürgerinnen und Bürger aus Landkreis und Stadt Lindau können dort ihre Gedächtnisleistung kostenfrei und mithilfe eines wissenschaftlichen Kurztests überprüfen lassen.
Dazu lädt digiDEM Bayern, das Digitale Demenzregister Bayern, gemeinsam mit den Sozialstationen Lindau sowie Westallgäu | Kontaktstelle Demenz, dem Klanghafen Lindau sowie der GesundheitsregionPlus Lindau ein.
Das Testangebot richtet sich an Menschen ab 65 Jahren, die bei sich selbst eine Verschlechterung des Gedächtnisses wahrgenommen oder bei denen nahestehende Personen ein Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit bemerkt haben.
Demenzerkrankungen werden nach wie vor zu wenig diagnostiziert. Einer deutschen Studie zufolge leben 60 Prozent der an Demenz Erkrankten ohne eine gesicherte Diagnose. Gleichzeitig wird die Demenzdiagnose meist sehr spät und häufig erst bei fortgeschrittener Symptomatik gestellt.
Deshalb sind sogenannte Demenz-Screeningtage wichtig. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die kurzen Anfahrtswege zu nutzen und ihre Gedächtnisleistung testen zu lassen. Der kostenfreie wissenschaftliche Kurztest inklusive kurzer Beratung dauert 15 bis 20 Minuten und wird in einem geschützten Raum durchgeführt.
Der Screeningtest ersetzt zwar keine umfassende ärztliche Diagnose, liefert aber erste Hinweise darauf, ob eine weitere Abklärung notwendig ist.
Wer seine Gedächtnisleistung überprüfen lassen möchte, wird gebeten, sich bis zum 01.10.26 anzumelden.
(Kontakte: siehe Bild)
Interessierte, die beim Sehen und Hören eingeschränkt sind, werden dringend darum gebeten, ihre Seh- und Hörhilfen mitzubringen. Ohne diese Hilfsmittel kann der Gedächtnistest nicht durchgeführt werden.
Das Ziel von digiDEM Bayern ist es, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und deren pflegenden An- und Zugehörigen nachhaltig zu verbessern.
16/09/2026
Kennst du noch Langeweile? Also nicht drei Minuten an der Bushaltestelle, in der Warteschlange, zwischen Terminen... bis automatisch das Handy in der Hand ist.
Sondern so richtig.
Nichts zu tun. Nichts zu schauen. Nichts nebenbei laufen lassen.
Wobei: Ganz ehrlich - wann hat man heute überhaupt mal nichts zu tun?
Irgendwas wäre ja eigentlich immer.
Wäsche, Mails, Haushalt, Nachrichten beantworten, einkaufen, arbeiten, organisieren, noch schnell dies, noch schnell das.
Und wenn dann doch mal fünf Minuten frei sind, füllen wir sie eben auch noch.
Kurz warten? Handy.
Beim Essen? Irgendwas läuft.
Spazierengehen? Podcast auf die Ohren.
Abends auf dem Sofa? Noch schnell durch ein paar Reels scrollen.
Als Kinder kannten wir Langeweile noch ziemlich gut.
Und genau daraus ist oft etwas entstanden.
Man hat sich selbst beschäftigt.
Ist rausgegangen.
Hat irgendwas gebaut, gemalt, erfunden oder gespielt.
Man musste kreativ werden, weil eben nicht ständig Unterhaltung auf Knopfdruck da war.
Heute passiert das viel seltener.
Nicht nur wegen Social Media - sondern auch, weil unser Alltag so voll ist, dass eigentlich immer noch irgendetwas erledigt werden könnte.
Vielleicht müsste man Langeweile heute fast absichtlich zulassen.
Nicht sofort die nächste Aufgabe suchen.
Nicht jede Lücke sinnvoll nutzen.
Nicht noch schnell produktiv sein.
Einfach mal nichts anfangen.
Genau das kann übrigens ziemlich gesund sein.
Der Kopf bekommt nicht permanent neuen Input.
Gedanken dürfen mal ihren eigenen Weg gehen.
Und manchmal entstehen genau dann Ideen, auf die man sonst gar nicht gekommen wäre.
Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich Klang so mag.
Da passiert etwas - aber ich muss in dieser Zeit nichts aktiv damit machen.
Ich muss nichts verstehen, nichts beantworten, nichts analysieren.
Ich kann einfach hören, spüren und schauen, was dann von selbst auftaucht.
Vielleicht ist Entspannung manchmal gar nicht das, was wir zusätzlich aktiv tun müssen - sondern das, was entstehen kann, wenn wir mal etwas weglassen.
Wann hast du dir zuletzt erlaubt, einfach mal nichts zu tun?
13/09/2026
Ich bin dann mal kurz weg. Zumindest hier ... 😄
Ab morgen, Montag, 14. bis Sonntag, 20. September, mache ich eine Woche Social-Media-Pause.
Nicht, weil ich Instagram, Facebook & Co. plötzlich verteufele.
Aber mir fällt immer mehr auf, wie unglaublich viel jeden Tag auf uns einprasselt.
Nachrichten, Schlagzeilen, Reels, Kommentare, Meinungen, Katastrophenmeldungen, politische Diskussionen – und dazwischen ein Algorithmus, der ziemlich genau weiß, womit er uns möglichst lange bei der Stange hält. 😵💫
Man schaut „nur mal schnell“ und zehn Minuten später hat man schon wieder Dinge im Kopf, nach denen man eigentlich überhaupt nicht gesucht hat und die man vielleicht gar nicht sehen wollte.
Genau das möchte ich diese Woche mal unterbrechen.
Ich bin neugierig:
Wie oft greife ich automatisch zum Handy?
Was mache ich stattdessen?
Werde ich generell ruhiger?
Fehlt mir tatsächlich etwas?
Oder merke ich am Ende, dass ganz schön viel von dem täglichen Input einfach nur überflüssig war?
Darum geht es auch bei meiner Challenge aus der aktuellen Klangpost:
„7 Tage weniger Welt im Kopf“.
(Alle Infos dazu gibt es in einem Post weiter unten)
Wer Lust hat, kann mitmachen.
Komplett ohne Social Media (wie z.B. Instagram , Facebook, tiktok etc.) oder in der eigenen Variante.
Und wenn hier diese Woche trotzdem etwas auftaucht:
Nein, ich habe nicht geschummelt. 😄
Ein paar Beiträge habe ich vorher eingeplant, die automatisch gepostet werden.
Dann bin ich mal gespannt, was eine Woche mit etwas weniger Welt im Kopf macht.
Bis nächste Woche. 👋
P S.
Über WhatsApp und E-Mail bin ich selbstverständlich weiterhin für Euch erreichbar. 😊
07/09/2026
Wie viel Welt muss eigentlich jeden Tag in unseren Kopf?
Wir wissen heute innerhalb von Minuten, was irgendwo passiert. Krieg, Politik, Katastrophen, Skandale, Streit, Hass, Angst, Hetze, Spekulationen – alles ist sofort da. Durch die digitale Welt in unserer Hosentasche.
Aber: Nur weil wir etwas wissen, können wir noch lange nichts daran ändern.
Und trotzdem nehmen wir es mit. Die Bilder, die Sorgen, die Wut, die Angst. Irgendwo landet das alles – im Kopf, im Körper, im Nervensystem.
Deshalb möchte ich im September ein kleines Experiment machen:
7 Tage weniger Welt im Kopf.
Vom 14. bis 20. September verzichten wir eine Woche lang auf Social-Media-Feeds. Kein Instagram, Facebook, TikTok, keine Reels, Kommentarspalten und kein „ich schau nur ganz kurz“.
⚠️ Es geht nicht darum, sich von der Welt abzuschotten. Wer informiert bleiben möchte, kann das bewusst tun – zum Beispiel einmal am Tag über Nachrichten, Radio oder eine seriöse Zusammenfassung.
Mich interessiert viel mehr:
Was passiert, wenn dieser Dauerstrom mal wegfällt?
Wie oft greife ich automatisch zum Handy?
Werde ich innerlich ruhiger?
Fehlt mir wirklich etwas?
Oder merke ich erst dann, wie viel Raum dieser ganze Input sonst einnimmt?
Und vielleicht merkst du schon beim Lesen gerade:
„Nee. Eine Woche ohne Social Media? Kann ich nicht.“
Auch das ist spannend.
Was genau zieht dich zurück?
Gewohnheit? Langeweile? Neugier?
Die Angst, etwas zu verpassen?
Und wenn du nach zwei oder drei Tagen abbrichst, gilt genau dasselbe: nicht gescheitert – sondern etwas über dich herausgefunden.
Für die Woche gibt es ein kleines kostenloses Journal zum Ausdrucken.
Den Link findest du hier und in meiner Bio:https://klanghafen-lindau.de/wp-content/uploads/2026/09/Klanghafen_7_Tage_weniger_Welt_im_Kopf_Journal.pdf
Kein Wettbewerb, kein Selbstoptimierungsprojekt. Einfach sieben Tage beobachten:
Wie viel Welt tut mir eigentlich gut – und ab wann ist es einfach zu viel?
14.–20. September | 7 Tage weniger Welt im Kopf – die Klanghafen Challenge
05/09/2026
Am Montag, 7. September um 10 Uhr geht die neue Klangpost auf die Reise. 🍂
Diesmal geht es unter anderem um den kommenden Herbst und seine Übergänge, die Bayerische Demenzwoche, neue Termine im Klanghafen und um die Frage, wie viel Welt unser Nervensystem eigentlich aushält.
Außerdem startet die 7-Tage-Challenge „Weniger Welt im Kopf“ – mit einem kleinen Journal zum Mitmachen.
Wenn du die Klangpost noch nicht bekommst, kannst du sie jederzeit gerne abonnieren:
https://klanghafen-lindau.de/klangpost-blog-newsletter-klanghafen-lindau/
Wir schieben so vieles auf später.
Dabei ist Zeit wahrscheinlich das Einzige, von dem wir nie wissen, wie viel davon noch übrig ist.
Was möchtest du nicht länger auf „irgendwann“ verschieben?
11/08/2026
✨ Eigentlich sollte es nur drei Gewinner:innen geben …
In der letzten Klangpost habe ich euch um euer Feedback gebeten – und unter allen Rückmeldungen sollten drei kleine Dankeschöns verlost werden.
Vier von euch haben sich die Zeit genommen, den Fragebogen auszufüllen:
Monika, Daniela, Andrea und Sigrid. 💛
Und ganz ehrlich: Bei vier Rückmeldungen drei Gewinnerinnen auszulosen und eine einzige leer ausgehen zu lassen, fühlte sich einfach ziemlich unfair an.
Also habe ich kurzerhand beschlossen:
Ihr gewinnt einfach alle vier. 🥰
Zwei von euch dürfen sich auf einen Platz bei meinem Special
„Die Reise durch die neun Tore“ am 09.09. freuen -
und zwei bekommen jeweils einen 15-Euro-Gutschein für den Klanghafen.
Wer was bekommt, erfahrt ihr wie versprochen persönlich per E-Mail/WhatsApp. 📩
Danke euch vier für eure Zeit, eure Gedanken und euer Feedback zur Klangpost. Genau solche Rückmeldungen helfen mir dabei, sie weiterzuentwickeln und zu einer Post zu machen, die ihr auch wirklich gerne lest. 💛
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Lindau Bodensee
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