Alice Schlett Praxis Heilseinleben
"Was vor uns liegt und was hinter uns liegt ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt. Mein Anliegen ist die Gesundheit.
Wenn wir das, was in uns liegt, nach Außen in die Welt tragen, geschehen Wunder" Henry DavidThoreau
Dies ist meine tiefste Überzeugung. Gerne unterstütze ich Sie darin, Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zu stärken. Schlüssel dazu ist Ihre Selbstliebe. Sie öffnet die Türen zu kraftvoller Veränderung und Heilung, die nur im eigenen Inneren geschieht. Als Vital-Therapeutin arbeite ich im Sinne der Gesundheitsvorsorge. Die Harmonisierung Ihres Körper-Geist-Seele-Systems unterstütze ich mit Empathie und tiefem Angebundensein an eine größere Macht. Der Wunsch nach Veränderung ist oft Wegweiser in ein neues erfüllteres und leichteres Leben. Als Spirituelle Wegbegleiterin gehe ich mit Ihnen die Schritte, die sich zeigen oder sehe die Schritte, die für Sie im Verborgenen liegen. Die Sehnsucht dient als Wegweiser, wenn die Seele den Weg vorgibt, können Geist und Körper in ihrer Zeit folgen. Ich bin zutiefst dankbar dafür, in dieser Zeit zu leben, in der sich immer mehr Menschen an ihre Geistige Heimat erinnern und sich ihrer Multidimensionalität bewusst werden. Die Rückkehr vieler verschütteter Gaben und die Verbindung zu unsichtbaren Welten machen ein menschliches Leben, welches oft einem Überleben gleicht, wieder zu einer spannenden erfüllenden Reise. Wer sich seiner Selbst bewusst ist, kann sein Leben bewusst aktiv mitgestalten. Wenn göttlicher Wille und der menschliche Wille übereinstimmen, kehrt Frieden auf allen Ebenen ein. Das wünsche ich uns allen von Herzen
Manchmal reicht eine einzige prominente Person, um den Schatten der gesamten (Welt)Bevölkerung aufzuzeigen, auf der Bühne des Lebens, im Rampenlicht der Scheinwerfer. Dieses Mal ist Herr Biden derjenige, der mir in aller Deutlichkeit zeigt, was ich schon lange selbst wahrnehme. Alt und schwach werden geht gar nicht! Das muss um jeden Preis verhindert und geleugnet werden!
Wer selbst einen Angehörigen im höheren Alter begleitet oder im Pflegesystem arbeitet, findet das Phänomen tagtäglich wieder. Menschen, die trotz offensichtlicher motorischer oder kognitiver Einschränkungen steif und fest behaupten, sie seien imstande, ihr Leben alleine zu meistern, "es" alleine zu schaffen. Diskussionen um Hilfsmittel, die ein wenig Sicherheit gewähren könnten, würden sie denn genutzt, z. B. dieser grässliche Rollator, der der ganzen Welt zeigt, dass man nicht mehr alleine grade gehen kann, kosten Kraft und Nerven
und wie es für mich typisch ist, schaue ich auch hier hinter die Fassade und erkenne, dass es in einer Leistungsgesellschaft mit der Prämisse "schneller höher weiter" nicht gut ankommt, wenn man Schwäche zeigt bzw. vielleicht sogar scheitert. Scheitern geht gar nicht in einer Welt, in der Alles permanent auf die Seite des Erfolgs strebt. Wer etwas über Gleichgewicht, Balance und Mitte weiß, erkennt natürlich sofort, dass zu jeder Seite eine Gegenseite gehört und dass es im Leben extrem entlastend ist, wenn man beide Seiten kennt und zu Leben imstande ist.
Wenn mich nicht Alles täuscht, wird uns die Verleugnung der Schwäche bei offensichtlich geschwächten Menschen noch viele viele Nerven kosten. Oft steckt hinter dem Leugnen einfach ein Überlebensmechanismus, der irgendwann entwickelt wurde und der dafür sorgen musste, dass man trotz Schwäche und Überforderung weiter funktionierte ...... ich denke da gerade an all die Frauen in der Nachkriegszeit, die ohne Mann mit ihren Kindern dastanden und das zerstörte Umfeld mit aufbauen mussten. Da war Schwäche zeigen eine Gefahr für die Familie, die Kinder, die auf die Mütter angewiesen waren.
Heute sind die meisten Bedürfnisse der Menschen versorgt und ein Kampf ums Überleben ist nicht mehr wirklich notwendig. Die alten Muster wirken aber noch. Und im Überleben sind die Alten und Schwachen dann wieder extrem stark, kämpfen um ihre Autonomie, lehnen Hilfe ab, pochen auf ihre Gesundheit und Selbständigkeit.
Wo wird uns das noch hinführen? Ich fände es echt schön, wenn Schwäche und Überforderung zu zeigen gesellschaftsfähig würde. Wenn Emotionen öffentlich gezeigt werden dürfen, ohne dass sich die Welt aufbäumt, so wie diese Woche bei dem durchaus polarisierenden Weltfußballer Ronaldo, der nach dem verschossenen Elfer seine Tränen gezeigt hat. Ja. Scheitern tut weh. Kratzt an der Schale der Unverwundbarkeit. Und ist doch auch nur ein winziger Aspekt unseres so facettenreichen MenschSeins
ich würde Herrn Biden, dem älteren Herrn, von Herzen gönnen, dass er seine verbleibende Lebenszeit genießt, sich mit Gott und der Welt versöhnt und die Kraft findet, aus dem verrückten politischen Spiel auszusteigen, in dem es gar keinen Erfolg mehr geben kann, dafür steckt der Karren viel zu tief im Dreck.
Lasst uns beizeiten begreifen, dass alt und schwach werden ein natürlicher Faktor im Rad des Lebens ist, ein Abschnitt zwischen Werden und Vergehen, der seine eigene Würde und Schönheit in sich trägt, wenn wir denn bereit sind, uns dafür zu öffnen.
Herzliche Grüße
Alice ☼
"Was machst du gerade, Alice" fragt mich Facebook, während ich mich darauf einstelle, zu teilen, was mich bewegt ...... was mache ich gerade? Passend zum Advent lasse ich ein erstes kleines Licht in mein Dunkel 🕯 ..... und ja, obwohl ich nun schon den 61. Advent feiere und eigentlich genügend Erfahrung damit gesammelt haben könnte, ist es auch dieses Jahr wieder anders und neu, vielleicht einfach deshalb, weil auch ich wieder anders und neu bin 🙏
am Mittwoch durfte ich im AGAPLESION SIMEONSTIFT einen Vortrag zum Thema Kriegskinder - Kriegsenkel halten .... wow, was für ein Weg, den ich dafür im Vorfeld und auch in den Tagen danach gehen durfte
immer mehr erschließen sich mir die großen Zusammenhänge .... das mit dem Dunkel und dem Licht und der Seele und der Sehnsucht nach echtem wahren und heilsamen Frieden ... immer mehr begreife ich, dass wir an unseren eigenen Schatten nicht vorbei kommen
in den letzten Jahren bin ich ein paar wirklich tollen Frauen begegnet, die mit mir gemeinsam Heilarbeit in der heutigen Zeit anbieten wollten ...... was die Frauen im Außen verbindet war der Tenor "Es darf auch leicht gehen" ...... "Heilung in Leichtigkeit" ... puuh, jedesmal fühlte ich tief in mir, dass es hier um einen Tanz um das Eigentliche herum geht ......... nämlich die Schwere ... ich wusste, ich würde es niemals in die Leichtigkeit schaffen, wenn ich die Schwere vermeide ....
so bin ich mir treu geblieben, bin meinen eigenen Impulsen gefolgt und wurde immer fündiger ........ was habe ich gefunden? so so viele schlüssige Zusammenhänge zwischen den (unbewältigten) Erfahrungen unserer Eltern und Großeltern und den seelischen Erkrankungen der Ist-Zeit ........ so so viele gescheiterte Versuche, sich ein leichtes Leben auf den Scherben einer Vergangenheit aufzubauen, die gesehen, gewürdigt, integriert und verkraftet werden will ...........
verKraften, ist das nicht ein tolles Wort? Ich nehme etwas und verwandle es in Kraft ........ Alles scheint mir gerade so einfach und gleichzeitig so schwierig ....... wer will schon an die tiefen Wunden der eigenen Familiengeschichte ran?
heute zünden viele Menschen die erste Kerze am Adventskranz an ....... ein bisschen Licht darf ins Dunkel kommen .... alle Jahre wieder .......
die Sehnsucht nach einer heilen Welt wird unerträglich groß, auch im Angesicht dessen, was in der Welt geschieht, täglich, nächtlich und immerfort
lasst uns diesen Advent vollständig nutzen, um unsere Herzen wieder zu öffnen, für den Zauber, das Staunen, das Ungesehene, das Schmerzhafte, das längst Vergessene ...... lasst uns wieder echt begegnen ...... als Menschen, die so verletzlich sind, sich trotz ihres enormen Wissens nicht wirklich froh und frei fühlen können ..... lasst uns wieder öffnen für die Dunkelheit in uns und dort gemeinsam Licht einfallen lassen .....
wer schon länger unterwegs ist, sich schon länger mit den großen Prozessen der Menschheit beschäftigt, spürt vielleicht, dass etwas in uns zum Zerreißen gespannt ist ...... und vielleicht ist das Zerreißen schon die Heilung ....... das Zerreißen der Mauern um unsere Herzen, das Zerreißen der Herzhaut, die das fühlende warme und lebendige Herz endlich wieder frei gibt
in diesem Sinne wünsche ich uns Allen einen herzerwärmenden lichtvollen und friedlichen ersten Adventssonntag
Alice 🌟
Lange habe ich mich hier nicht mehr zu Wort gemeldet, in diesen bewegten und herausfordernden Zeiten, denn ich hatte viel damit zu tun, mich durch die verschiedenen Schichten der Krise zu leben, bei mir zu bleiben, zu fühlen, auszuhalten und mich immer und immer wieder in meiner Mitte auszubalancieren
neben meiner Praxis war ich auch regelmäßig im Pflegeheim, wo ich eine kleine Nebentätigkeit ausübe, vor allem auch, um den Kontakt zur gelebten Wirklichkeit zu pflegen
oft komme ich mir dort vor wie an der Front, so viele Bilder entstehen vor meinem inneren Auge und ich kann die Ängste und das Befinden der alten Menschen gut spüren
es ist, als ob ich den eigentlichen Sinn meines Lebens jetzt in Hülle und Fülle erleben darf ....... nämlich die Emotionale Heilung von Traumata, die sich über Generationen hindurch ziehen, weiter gegeben werden und einfach gefühlt und somit erlöst werden wollen
warum schreibe ich ausgerechnet heute? Heute ist bei mir ein Knoten geplatzt, ein emotionaler Knoten ...... ausgelöst durch die vielen Einschränkungen, die sich im Zusammenhang mit Corona ergeben haben ........ und ich möchte gerne anhand meiner eigenen Erfahrung zeigen, wie vielschichtig Corona ist
dass es um mehr geht als um ein Virus war mir von Anfang an klar, das habe ich gleich zu Beginn der Krise mit fast hellseherischer Genauigkeit erkannt und hier auch beschrieben
für mich ist es so, dass ich einen Zusammenhang sehe zwischen den Einschränkungen und meinen eigenen inneren einschränkenden Überzeugungen, auch die vergangenen Erfahrungen aus meinem Familiensystem werden unangenehm berührt und lösen in mir viel Schmerz aus
seit Wochen ist es fast schon eine hohe Kunst, Begegnungen und Treffen zu organisieren, denn die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt und das bedeutet im Umkehrschluss, dass einige eingegrenzt und ganz ganz viele ausgegrenzt werden müssen, wenn es überhaupt zu einer Begegnung kommen soll
manche Treffen, Feiern, Anlässe werden einfach ausfallen lassen, da spart man sich das ent-scheiden ....... anderes wird mehr oder weniger heimlich stattfinden lassen, und ich meine jetzt nicht vor der Polizei, die als Projektionsfläche für das Thema oft herhalten muss sondern vor den anderen Freunden, Geschwistern, Kollegen
und da bin ich an einem tiefen Schmerz, der mich heute morgen durchfahren hat, der Schmerz, nicht will-kommen zu sein .... puuh, mir war auf einen Schlag klar, dass das ein Grundgefühl eines Menschen sein muss, der Geflüchtet ist und nicht aufgenommen wird da wo er hingeht, eines Heimatvertriebenen, der irgendwo in der Welt ausgesetzt wird und den Menschen dort erst mal zur Last fällt, weil da ja auch Hunger und Armut herrschen, so war die Geschichte meiner Mama, die aus dem Sudetenland vertrieben wurde als sie ein kleines Mädchen war und dieses Grundgefühl, nicht gewollt zu sein, Angst vor der Fremde zu haben, Angst und Misstrauen allen Fremden gegenüber zu haben, hat sie gut und tief in sich vergraben und ich als Kriegsenkel habe diese emotionale Ladung eins zu eins übernommen, in allen möglichen und unmöglichen Situationen, die für Außenstehende gar nicht schlimm waren, habe ich Todesangst, vollkommene Überforderung, Misstrauen gefühlt und mich damit alleine und verloren geglaubt
jetzt, heute, mitten im zweiten Lockdown, schließt sich für mich ein Kreis, heute ist der Knoten geplatzt, dieses Gefühl, nicht willkommen zu sein, nicht dazu zu gehören, es hat sich gezeigt, ich habe so geweint heute, um mich, um meine Familie, um all die Kämpfe für einen guten Platz, für meinen Platz im Leben
für mich war die Coranakrise von Anfang an eine riesengroße Chance zur Heilung von emotionalen Themen ......... als Heilerin gehe ich zuallererst durch meine eigenen Tiefen, um Raum zu schaffen, um Kraft zu generieren aus den endlich wieder gefundenen eigenen Anteilen
ich weiß, dass noch viele Menschen empört und aufgebracht mit dem Finger nach Außen zeigen, zu denen, die vermeintlich Schuld sind, die das Alles verbockt haben, die uns das Alles eingebrockt haben
und doch erlebe ich immer mehr Menschen, die begreifen, dass sich unter der Empörung die eigene Verwundbarkeit, die eigene verletzte Seite versteckt und darauf wartet, gesehen und geheilt zu werden
ich bin sehr sehr sicher, dass Alles, was gerade geschieht, aus einer hohen Warte betrachtet wirklich perfekt dazu geeignet ist, um uns als Gesellschaft tiefer zu uns Selbst, ins Mitgefühl, ins Verständnis zu führen
und daraus erblüht dann das neue WIR
ich kann es schon sehen und höre nicht auf, meinen Teil dazu beizutragen, dass es Wirklich wird
herzliche Grüße
Alice Schlett
....... wer mich und meine Arbeit näher kennen lernen möchte, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen ....
Praxis HeilSeinLeben
www.heilseinleben.de
[email protected]
061829467955
Was passiert denn nun eigentlich in diesem Inneren, wohin ich uns alle so gerne einladen möchte?
alles, was sich im Außen zeigt, hat eine Entsprechung im Inneren ......... wie eine Landkarte im Vergleich zur Realität ....... Innen ist die Landkarte, die auf dieser Landkarte gezeichnete Welt ist dann die im Außen gesehene Realität
im Inneren findet sich Alles, was wir jemals erlebt haben, gefühlt haben, an Vorstellungen und Überzeugungen entwickelt und übernommen haben, hier finden sich unsere Potentiale, unsere Traumata, unsere Verstrickungen, unsere sämtlichen Abwehrmechanismen, hier lagern ungeheilte Konflikte, hier wohnen die Ängste, eigene und von den Vorfahren übernommene, hier ist der Stoff, aus dem unser Leben gewebt wird
und während wir glauben, frei zu sein, entscheiden zu können, die Wahl zu haben, sind wir, solange unsere inneren Abläufe uns fremd sind, von ihnen gesteuert - vom eigenen Unbekannten fremdgesteuert
das ist alles nicht schlimm, nicht jeder Mensch hat zu jedem Zeitpunkt seines Lebens den Impuls, sich tiefer zu erforschen, in Zeiten der Krise, der kollektiven Krise allerdings wird das Unbewusste, dass uns steuert, zum Hinderniss für echten Wandel
ein Thema, welches schon seit vielen Jahren unterschwellig das Leben in unserer Gesellschaft bestimmt ist die Übermacht der männlichen Qualitäten wie Leistung erbringen, Ziele erreichen müssen, Konkurrenz, Autorität ohne Liebe
wohingegen weibliche Qualitäten fehlen, das Hingeben, Einlassen, Verbinden, das tiefe Fühlen, das Wertschätzen des Nichtstuns, die Beziehungsarbeit, die uns Frauen von Natur aus innewohnt und die in vielen Bereichen, sei es Arbeitswelt, Schulsystem, Pflegesystem, kaum noch Luft bekommt
jeder einzelne läuft Gefahr, in sich aus dem Gleichgewicht zu geraten ... ein Gleichgewicht, welches nötig ist, um gesund und kraftvoll mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen
schon lange kann die Schulmedizin allein die vielen Beschwerden und Erkrankungen nicht mehr erfolgreich bedienen und versorgen, seelische Erkrankungen nehmen zu, die inneren Landkarten sind verstaubt, das Interesse am Entstauben und Klären hält sich in Grenzen, da es nicht ohne gefühlte Erfahrung gelingt
und doch ist diese gefühlte Erfahrung genau das, was wir LEBEN nennen ...
ein Bekämpfen des Außen ist immer auch ein Kampf gegen das Ungesehene und Ungefühlte in uns selbst
wer dies einmal erkannt hat, geht freiwillig nach Innen und räumt dort auf, zumal die Reichtümer, die dort verborgen sind, auf Entdeckung warten, hier ist die Kraft gebunden, die oft zum Leben fehlt, hier ist der Raum für Kreativität und Gestalten einer lebenswerten Welt
und das ist dann erst der Anfang für etwas wirklich Neues
Ich glaube, dass sich die aktuelle Zeit gar nicht so sehr unterscheidet von dem, was bisher geschehen ist in der Evolution der Menschheit, mit einem ent-scheidenden Unterschied: Wir werden uns immer BeWusster über die großen Zusammenhänge und die vielen verschiedenen Dimensionen unserer Existenz
Bewusstheit ist der Schlüssel, der Jetzt Türen zu neuen Möglichkeiten öffnet
meine persönliche BeWusstwerdung hin zu einem Größeren Menschsein fing mit ErInnern an, ich konnte mich aus dem Nichts wieder an frühere Leben erinnern, hatte Bilder, Wissen, Gefühle, Verbindungen zu Wesen in anderen Dimensionen, die mein kleines Menschsein ordentlich durchgerüttelt und auf den Kopf gestellt haben
wenn ich beobachte, was sich im Moment tut auf der Erde, nehme ich ein großes ErInnern wahr, allerdings noch eingetrübt durch viel zu viele Informationen, die gleichzeitig, ungefiltert und von allen Seiten auf die Menschheit einstürzen
Vieles von dem, was Jetzt sichtbar wird, was durch die Medien verbreitet wird, was in Frage gestellt wird, ist als Information schon lange im Feld, es gibt eine große Anzahl von Menschen, die sich langsam und stetig darauf einlassen konnten und sich bereits im Laufe der Jahre auf ein Neues Miteinander vorbereiten konnten
dazu gehörte, alle alten Sicherheiten loszulassen, Eigenverantwortung zu übernehmen, das alte Denken zu verlernen und aus dem Raum von unendlichen Möglichkeiten zu schöpfen
wenn man aus der Bahn fliegt, der scheinbar sicheren Lebensbahn, wenn Krisen, Verluste, Trennungen bewältigt werden müssen, bleibt die Wahl, sich vertrauensvoll in etwas Neues hineinzubewegen oder aber am Alten Verlorenen zu ver-zweifeln
ohne das Zusammenspiel mit der eigenen Seele gelingt der Schritt ins Neue nicht
dass so viele Menschen aktuell seelisch krank sind, ist für mich ein Indikator dafür, dass die Seele mehr Aufmerksamkeit und Raum braucht in unser aller Leben
ich persönlich schaue bei einem Menschen auch nicht auf das, was so gerne als "krank" bezeichnet wird sondern auf das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele, welches, wenn es gut ausbalanciert ist, eine wundervolle Basis für ein gelingendes Lebens ist
als ich mich im Jahr 2014 mit meiner Praxis HeilSeinLeben selbständig gemacht habe, war ich mit meinem flotten neugierigen Geist dem Gesamtsystem voraus, meine Seele hatte noch nicht genug Raum und mein Körper war sowieso aufgrund vieler verschiedener Faktoren mein Stiefkind
jetzt ist alles ausbalanciert, Gott sei Dank, viele viele Themen sind bis in die Tiefe transformiert und die Inneren Räume sind nun von mir entrümpelt und neu belebt
Raum ist das, was Mensch braucht, um sich Selbst zu erfahren
Raum, der im Inneren geklärt ist, erschafft klaren Raum im Außen
die aktuelle Zeit lädt förmlich dazu ein, inneren Hausputz zu halten und sich mit dem "eigenen Eingemachten" anzufreunden
während vor 20 Jahren, zu Beginn meiner eigenen bewussten Heilreise, noch lange schmerzhafte Prozesse nötig waren, um Themen aus dem Körper-Seele-Geist-System zu entlassen, geht das heute total schnell und leicht, vorausgesetzt, die Bereitschaft Hinzuschauen ist groß genug
als Geistige Heilerin und Spirituelle Wegbegleiterin liegt meine Leidenschaft darin, zu Sehen, zu VerWorten und zu Transformieren ....... manchmal mit Tränen, oft unter dem Lachen, das sich immer dann einstellt, wenn der Mensch sich endlich gesehen weiß, wenn Masken überflüssig werden und das Echte Wahre seinen Platz wieder einnimmt
so vielfältig wie wir Menschen sind, so vielfältig ist auch meine Arbeit, immer ist sie ein intuitives Erfassen, immer ist der Weg ganz individuell auf mein Gegenüber zugeschnitten, das öffnet den Raum für maximale Möglichkeiten des Erkennens und Bewusstwerdens
Mensch erkenne dich Selbst, diese Einladung hat mich persönlich wieder ganz nah zu mir gebracht und das, was ich gefunden habe, ist so wertvoll, kraftvoll und voller Wunder, dass es mich immer mehr mein un-begrenztes Sein fühlen lässt
Zeiten wie die aktuelle laden ein, sich vom Außen abzuwenden, um das Unvergängliche im eigenen Inneren wieder zu ent-decken - wenn du möchtest, können wir das gerne gemeinsam tun
Herzliche Grüße
Alice Schlett☼
Es kommt nichts raus was nicht schon drinnen ist ....
diese Einsicht passt auch oder gerade jetzt in der Zeit der großen Krise und ja, vielleicht hat wirklich ein einziger Tropfen gereicht, um das Fass der Unzufriedenheit, der Überforderung, der Ohnmacht, der Zukunftsangst, der immer kleiner werdenden Bereitschaft, sich "verarschen" zu lassen, zum Überlaufen zu bringen
seit vielen Jahre lese ich Prozess in allem, was geschieht, und auch wenn der Virus mit mir so einiges macht, habe ich doch einen stabilen zuverlässigen Rahmen, in dem ich nun Halt finde
Prozess lesen heißt für mich, die tiefen Bewegungen einer Situation zu erfassen, die Informationen zu verarbeiten und die höhere Ordnung darin zu erkennen
was ich gerade erlebe ist eine sich ent-ladende Menschheit, es entlädt sich so vieles, was unter Millionen von Deckeln fest gehalten wurde, so viel Angst, Wut, Ent-Täuschung, Ohnmacht, all das, was in uns schlummert, im einzelnen, im Familiensystem, in den Ländern der Erde, im großen Kollektiv
und ich spüre eine Haltung von "Es reicht jetzt", da werden Grenzen ausgesprochen, das eigene Befinden wird, wie beim Beispiel von Pflegekräften oder Verkaufspersonal, auf einmal wichtig und ernst genommen und der aufgescheuchten Masse fast schon entgegengeschrien, HAAAAALT, STOPPPP!!!!!! ich kann schon lange nicht mehr
was für eine Befreiung
und ja, Prozess lesen heißt auch, die sich verändernden Strömungen wahrzunehmen, zu sehen, wie sich in der Krise die persönlichen und kollektiven Abwehrmechanismen immer mehr verdünnen und das Eigentliche darunter zum Vorschein kommt ........ in Form von Wut, Angst, Aggression, unbedingtem RechtHabenWollen, dem Versuch, andere zu kontrollieren, das dem anderen nichts mehr gönnen können wenn man selbst doch auch nichts hat
so viel Schatten kommt ans Licht und all diejenigen, die bereits Erfahrung im Umgang mit den eigenen Schatten haben, können vielleicht ein bisschen leichter durch die Krise kommen
heute morgen hatte ich das Bild einer "gezielten Sprengung", ein Gebäude wird mit höchster Achtsamkeit und Vorsicht, unter Nutzung sämtlichen KnowHows, zum Einsturz gebracht, und so erlebe ich auch den Zusammenbruch unseres Weltgebäudes, welches aus meiner Sicht gerne gehen darf und Neuem Platz machen darf
dass viele Systeme nicht in der Liebe sind, auf alten Machtstrukturen gegründet sind und die Menschen, die darin leben, in Unfreiheit halten, spüren schon viele ganz lange, sei es das Finanzsystem, das Schulsystem, die Weltpolitik, gar nicht zu sprechen von den unglaublichen Dingen, die im Darknet, auf der Seite der wirklich abgedreht Bösen täglich passieren
und ich bin überzeugt davon, dass diese Krise jedem Einzelnen die Möglichkeit gibt, zu schauen, was für ihn wirklich wirklich wichtig und lebenswert ist
wir müssen nicht mehr in die alten Gleise zurück, nein, wir können gar nicht mehr zurück, und jetzt ist jeder Einzelne gefragt, mitzugestalten am Neuen ..... die eigene Macht wieder an sich zu nehmen, Zukunft zu gestalten, die dem Leben dient, die alle Wesen achtet und einen Ausgleich zwischen Geben und Nehmen, Tun und Sein, Mann und Frau als selbstverständlich sieht
ich könnte noch stundenlang schreiben über die tiefen Geheimnisse dieses unglaublichen Wandels, der nur für diejenigen völlig überraschend kommt, die vorher noch nicht in Kontakt mit den Zeiche waren
für heute belasse ich es damit, wünsche allen die Bereitschaft, sich dem Prozess tief hinzugeben, in dem Wissen, dass eine einzige große Geburt stattfindet, jede Wehe hat ihre Bedeutung und ist gleichzeitig im Nachhinein wieder bedeutungslos, was zählt ist die Hingabe an das, was da gerade geschieht, und ja, es MUSS passieren, passieren heißt ja nichts anderes als "hindurchgehen, durchbrechen, durchschreiten"
es heißt doch nur, dass das, was im Moment passiert, für den Moment wichtig ist, wenn wir es schaffen, es da sein zu lassen, die Wucht der Gefühle ebenfalls durchfließen lassen, ohne uns allzusehr damit zu identifizieren, dann kann die Geburt leicht sein
ich fühle mit allen Menschen mit, die jetzt so schlagartig an viele innere Themen kommen und der scheinbare AusWeg, der Weg nach draußen, versperrt scheint
und möchte einen jeden Einzelnen Erinnern, dass immer dann, wenn ein Problem erscheint, die Lösung ebenfalls schon da ist
Vertraue dem Prozess!
In diesem Sinne wünsche ich uns allen genau dieses Gefühl der Vorfreude auf das Neugeborene, welches die Strapazen der Geburt schon im Vorfeld versöhnlich erscheinen lässt
Als ob die Welt still steht ......
so erlebe ich das Anhalten der vielen so gewohnten Aktivitäten und ich lasse mich davon berühren, schaue hin, spüre tief hinein in das, was uns da alle gerade so einnimmt
als ich heute morgen zum Frühdienst im Pflegeheim gekommen bin, war da, wo sonst freier Durchgang ist, ein rot-weißes Absperrband, ein anschauliches Plakat machte deutlich, dass Angehörige keinen Zutritt zum Haus haben, für weitere Infos gab es Telefonnummern, ich ging mit einer leichten Beklemmung ins Haus, wissend, dass nun nur noch Bewohner und Pflegekräfte die Zeit miteinander verbringen dürfen
und ich war hellwach und habe mich interessiert für das, was die Menschen in meinem Wohnbereich heute besonders bewegt, der Coronavirus war Thema, die Ängste, die sich breitmachen, eine Dame, in den frühen Zwanzigern des letzten Jahrhunderts geboren, sagte, so etwas hätte es nicht mal im Krieg gegeben ......
und ich begriff, was sich für die Bewohner und letztlich uns alle gerade ereignet, es ist wie ein Wiedererleben eines einzigen Ausnahmezustandes, diesmal aber in vergleichbar milder Form
und ich hörte von den Sorgen der alten Menschen, dass ihre Kinder nicht zu ihnen dürfen, dass diese in anderen Ländern festsitzen, weil sie zu einem Urlaub aufgebrochen waren, Männer, die traurig waren, weil ihre Frauen sie nicht besuchen dürfen, getrennt sein, eingesperrt sein, all das nahm ich wahr
und zeitgleich zu dieser tiefen einschneidenden Erfahrung lausche ich in meiner freien Zeit dem aktuell stattfindenden Kriegsenkelkongress ...... in meinem Herzen verbinden sich die beiden Welten, ich begreife, dass sich gerade etwas begegnet, was zusammengehört, ein altes nicht bearbeitetes zutiefst traumatisches gesellschaftliches Ereignis, nämlich der Krieg, und hier und heute ein Stillstand, ein Zusammenbruch fast aller gewohnten alltäglichen Strukturen durch ein Virus, welches nur durch sorgsamen und verantwortungsvollen Umgang daran gehindert werden kann, unberechenbaren Schaden anzurichten
und jetzt! haben wir die Zeit, zu fühlen, was es heißt, wenn gewohnte Abläufe nicht mehr selbstverständlich aufrechterhalten werden können, wenn das, was gestern noch heilig und unumstößlich war, die Schulpflicht, die Arbeit, wenn all das aufweicht oder gar völlig zur Nebensache wird, es geht nur noch um uns Menschen, darum, aufeinander acht zu geben, uns gegenseitig nicht in Gefahr zu bringen
wie auf einer Wiese nach dem Regen erblühen kleine Blumen des Mitgefühls, Menschen bieten ihre Hilfe an, fragen, wer alleine nicht zurecht kommt, sehen die Not der anderen
all das berührt mich so tief, ich erinnere mich an die vielen Menschen, die sich Veränderung von Herzen wünschen, für die reinere Luft, weniger Stress und mehr Freude, mehr Zeit füreinander das Wesentliche sind
und ich kann es kaum fassen, es ist wie eine Antwort auf all die Gebete, es ist, als ob die Welt still steht, um sich neu auszurichten
wenn ich in meiner Praxis mit einem Klienten arbeite, sage ich oft, dass der größte Kraftaufwand in einem Wandlungsprozess der ist, das Pendel anzuhalten
ein kleiner Virus hat es geschafft, so ziemlich alles lahmzulegen, was bis vor ein paar Tagen noch unsere einzige Realität schien
es entsteht so viel Raum für Neues, so viel Kreativität für eine Alltagsbewältigung ohne starren Rahmen wird jetzt gebraucht und mit ein bisschen Jubel in meinem Seelchen erkenne ich, dass sie da ist, so wie schon unsere Eltern und Großeltern in schwierigen Zeiten Wunder vollbracht haben, tun wir es jetzt auch
und ja, ich weiß, manch einer kommt an seine Grenze, Ängste werden getriggert, die fehlende Routine gibt quälender Langeweile Raum, für viele schwindet die vermeintliche Sicherheit und die Sterblichkeit will auch noch akzeptiert werden
und doch! ist all das höchst lebendig, viel lebendiger als die unzähligen Tage, in denen sich fast alle in der trügerischen Sicherheit wiegten, alles im Griff zu haben
als ich nach meinem Frühdienst aus dem Haus trat, setzte ich mich in die Sonne, hörte die Vögel singen, sah die Pracht der Blüten, die sich scheinbar über Nacht ausgebreitet hatte und konnte förmlich die friedliche Stille hören, die sich auf dem leeren Vorplatz ausbreitete ...... ich wusste tief in mir, dass in dieser momentanen Situation ein großer Segen versteckt ist
ich wünsche uns allen in diesen nicht ganz einfachen Zeiten den Mut, zu fühlen, was uns wirklich bewegt, still zu werden und vielleicht ein bisschen Dankbar für all das zu sein, was noch oder gerade Jetzt möglich ist
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