Schlafcoaching Patricia Migliosi
Ich begleite Eltern zu mehr Ruhe- ohne Schlaftraining. Gemeinsam erarbeiten wir einen Weg in erholsame und ruhige Nächte.
Ech hunn main Schlofcoach iwwer Fernstudium um IST-Studieninstitut erfollegraich oofgeschloss.
Ich bin nicht immer ruhig. Aber ich übe es. 🤍
Auch ich brauche manchmal selbst einen Moment, um durchzuatmen, bevor ich meinem Kind bei großen Gefühlen helfen kann.
Co-Regulation heißt nicht, immer perfekt gelassen zu sein. Sie heißt, für sich selbst zu sorgen, damit man für sein Kind da sein kann.
Du darfst auch mal nicht perfekt sein. 💛
Genau vorm Zubettgehen geht’s los. 😮💨
Abends sind die Reserven eures Kindes leer. Kleine Anlässe wirken dann riesig, weil das Nervensystem am Ende des Tages ohnehin überlastet ist.
Was hilft: die Abendroutine bewusst entschleunigen und Reize schon eine Stunde vorher reduzieren.
Was ist euer typischer Abend-Trigger? Schreibt’s gerne in die Kommentare. 👇
13/10/2026
Auch bei den Großen ist manchmal Angst im Spiel, nur sieht sie anders aus. 🤍
Aus meiner Arbeit in der Schulgesundheit kenne ich das gut: Bei Kindern ab ca. 9 Jahren zeigt sich Angst selten noch durch Klammern oder Weinen. Stattdessen sieht man oft:
🩹 Bauch- oder Kopfschmerzen vor der Schule
💭 Grübeln beim Einschlafen, das Gedankenkarussell hört nicht auf
🚪 Rückzug oder Gereiztheit statt offenem Weinen
📝 Angst vor Fehlern oder davor, etwas nicht zu können
Das Prinzip bleibt dasselbe wie bei den Kleinen: zuhören, bevor man löst, und ernst nehmen, statt kleinzureden.
Wenn du bei deinem großen Kind etwas davon wiedererkennst: Du bist damit nicht allein. 💛
👉 Speichere dir den Beitrag oder schick ihn an eine Mama oder einen Papa, die gerade ein Schulkind zum Einschlafen begleiten.
Das ist kein Trotz. Das ist Überforderung. 🤍
Das Nervensystem eures Kindes ist im Kleinkindalter noch nicht in der Lage, große Gefühle selbst zu regulieren. Es braucht dafür euch – als eine Art „geliehenes Nervensystem“.
Deshalb hilft es in dem Moment mehr, zuerst zu regulieren, statt zu erklären. Die Erklärung kommt später, wenn alle wieder ruhig sind.
👉 Speichere dir diesen Beitrag für den nächsten Wutanfall.
11/10/2026
5 Dinge, die deinem Kind bei Ängsten wirklich helfen ➡️
Ängste gehören zur kindlichen Entwicklung dazu – trotzdem ist es im Alltag oft schwer, in dem Moment richtig zu reagieren.
Diese 5 Punkte kannst du dir merken, wenn dein Kind das nächste Mal Angst hat:
1️⃣ Gefühl benennen statt wegreden
2️⃣ Präsenz statt Ablenkung
3️⃣ Vorhersehbare Rituale schaffen Sicherheit
4️⃣ Körperkontakt als Anker nutzen
5️⃣ Deine eigene Ruhe überträgt sich
👉 Speichere dir diesen Beitrag für den nächsten Angst-Moment.
10/10/2026
Heute ist Welttag der seelischen Gesundheit. 🤍
Ein Thema, das mir persönlich am Herzen liegt, nicht nur als Kinderkrankenschwester und Schlafcoach.
Seelische Gesundheit fängt nicht erst im Erwachsenenalter an. Ein Kind, das sich sicher gebunden fühlt, lernt von klein auf: Meine Gefühle sind okay, und ich muss sie nicht allein tragen.
Das gilt genauso für Eltern. Wenn die Nächte kurz sind und der Alltag voll ist, steht die eigene Seele oft ganz hinten auf der Liste. Dabei darfst du dir Unterstützung holen, bei Freunden, in der Familie oder bei einer Fachperson. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Fürsorge, für dich und für dein Kind.
Und wenn dir heute jemand einfällt, bei dem du dich länger nicht gemeldet hast: Schreib kurz eine Nachricht. Manchmal reicht das schon.
👉 Speichere dir den Beitrag oder schick ihn an jemanden, an den du gerade denkst.
Bei uns bleiben die Türen offen. Bis heute. 🤍
Mein Jüngster wollte noch nie allein einschlafen – und will es ehrlich gesagt bis heute nicht. Er ist einfach ängstlicher und anhänglicher als unser Ältester, und das ist einfach so.
Bei uns sind deshalb alle Zimmertüren offen, in seinem Zimmer brennt ein Licht, weil er sich fürchtet, sobald es dunkel wird. Wenn er von Ängsten spricht, bevor er einschläft, reden wir darüber – und er schläft weiterhin in Begleitung ein.
Nicht jedes Kind braucht dieselbe Lösung. Manche sind einfach ängstlicher oder anhänglicher – und das darf so sein.
Wie ist das bei euch? Schlafen eure Kinder unterschiedlich ein? 👇
3 Uhr nachts. Wieder wach. Wieder Angst. 🌙
Nächtliches Aufwachen aus Angst hat oft denselben Ursprung wie die Trennungsangst tagsüber – nur kommen nachts die Fantasie und das noch unreife Nervensystem eures Kindes dazu.
Was in diesem Moment hilft: ein ruhiges, vorhersehbares Ritual statt langer Erklärungen. Eure Präsenz zählt mehr als Worte.
Steckt ihr gerade mitten in so einer Phase?
👉 Schreibt mir „Angst“ per DM, dann schicke ich euch meine 3 Sofort-Tipps für die Nacht.
Wenn dein Kind dich nicht loslassen will, ist das kein Rückschritt – sondern ein Entwicklungsschritt. 🤍
Ab dem 7.–8. Monat entwickelt sich die sogenannte Objektpermanenz: Dein Kind versteht plötzlich, dass du auch dann existierst, wenn es dich nicht sieht. Das macht Trennungen bewusster – und dadurch auch angstbesetzter.
Trennungsängste sind also kein Zeichen von „zu verwöhnt“, sondern ein Zeichen gesunder Bindung.
Was hilft: das Gefühl benennen statt kleinreden. „Ich sehe, dass es dir schwerfällt. Ich bin gleich wieder da.“
👉 Teile diesen Beitrag mit einer Mama, die sich gerade unsicher fühlt.
04/10/2026
Happy Vatertag an alle Papas da draußen! 🤍
Co-Regulation, Geduld, Verlässlichkeit – das ist nicht nur Mama-Aufgabe. Gerade abends, beim Einschlafen oder in stürmischen Gefühlsmomenten zählt jede ruhige, präsente Bindungsperson – ob Mama oder Papa.
Danke an alle Väter, die genauso mitfühlen, trösten und dranbleiben. 💛
Wie werdet ihr Papas heute gefeiert? Schreibt’s gerne in die Kommentare. 👇
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